Die größte, sauberste Revolution aller Zeiten

Grafik: Wenn der Mensch endlich schleuderfest wird

Wenn der Mensch endlich schleuderfest wird

Freunde, ich habe schon viele großartige Innovationen gesehen. Riesige Innovationen. Fantastische Innovationen. Aber was jetzt aus Japan kommt, ist anders. Es ist sauber. Sehr sauber. Es ist eine Waschmaschine. Für Menschen.

Ja, Sie haben richtig gehört. Nicht für Socken. Nicht für Hemden. Für uns. Für den ganzen Körper. Kopf bis Fuß. In nur 15 Minuten. Inklusive Trocknung. Wenn das kein Effizienzprogramm ist, weiß ich auch nicht.

Die Maschine heißt „Mirai Human Washing Machine“. Mirai – Zukunft. Und glauben Sie mir: Wenn die Zukunft so aussieht, dann wird Hygiene bald zum Hochleistungssport.

Stellen Sie sich das vor: Eine 2,3 Meter lange Hightech-Kapsel. Sie legen sich hinein, schließen die Luke – und zack – warmes Wasser strömt ein. Nicht einfach Wasser. Nein. Ultrafeine Mikrobläschen. Mikro! Das klingt nach Luxus-Sprudelbad auf Weltniveau.

Ich sage Ihnen: Früher hatte man eine Badewanne. Dann kam die Dusche. Jetzt kommt die Vollkörperkapsel. Evolution in 15 Minuten.

Und es wird noch besser. Während Sie gewaschen werden, bekommen Sie entspannende Bilder und Musik. Wellness trifft Autowaschanlage. Vielleicht sehen Sie einen Sonnenuntergang. Vielleicht hören Sie Meeresrauschen. Währenddessen arbeiten die Mikrobläschen an Ihrer persönlichen Glanzleistung.

Aber das ist natürlich nicht alles. Wir leben schließlich im Zeitalter der Sensoren. Während Sie da liegen, erfasst das Gerät Gesundheitsdaten. Puls. Zustand. Wahrscheinlich weiß die Maschine am Ende mehr über Sie als Ihr Hausarzt.

Ich stelle mir vor, wie die Maschine sagt: „Sie sind jetzt sauber – und übrigens, trinken Sie mehr Wasser.“

Entwickelt wurde das Ganze von einer Firma aus Osaka. Präsentiert auf einer Weltausstellung. Natürlich. Wo sonst zeigt man eine Menschenwaschmaschine? Zwischen Raumfahrtmodellen und Robotern steht plötzlich eine Kapsel, in der man wie ein VIP-Handtuch auf Knopfdruck geschniegelt wird.

Und jetzt kommt der ernsthafte Teil: Das Gerät soll unter anderem im Pflegebereich eingesetzt werden. Und hier sage ich – ohne Ironie – das ist tatsächlich klug. Menschen, die Unterstützung brauchen, könnten so würdevoll, effizient und hygienisch versorgt werden. Das ist Hightech mit Sinn.

Aber natürlich bleibt die satirische Seite. Denn stellen Sie sich die Zukunft vor:

„Was hast du heute gemacht?“
„Ich war in der Waschmaschine.“
„Schon wieder?“

Vielleicht gibt es bald Programme. „Intensivwäsche für stressige Tage.“ „Schonprogramm für sensible Haut.“ „Turbo-Modus vor dem Date.“

Und ich frage mich: Gibt es eine Schleuderfunktion? Hoffentlich nicht. Niemand will mit 800 Umdrehungen aus dem Spa kommen.

Was ich besonders bewundere, ist diese japanische Kombination aus Präzision und Fantasie. Während andere Länder noch darüber diskutieren, ob man 15 Minuten duschen sollte, hat man dort eine Kapsel gebaut, die Sie komplett reinigt, trocknet und analysiert. Das ist Effizienz mit Zukunftsflair.

Natürlich gibt es auch Fragen. Was passiert, wenn die Technik streikt? Bleibt man dann eingeseift stecken? Gibt es einen Not-Aus-Knopf? Und wer entscheidet über die Wassertemperatur – Sie oder der Algorithmus?

Aber seien wir ehrlich: Wir vertrauen bereits unseren Smartphones, unseren Autos, unseren Uhren. Warum nicht auch unserer Körperhygiene?

Vielleicht wird das Badezimmer der Zukunft eher wie ein Mini-Raumfahrtzentrum aussehen. Kapsel rein, Deckel zu, Daten raus. Und am Ende fühlen Sie sich wie neu ausgeliefert.

Ich sehe schon die Werbeslogans:
„Nicht nur sauber. Zukunftssauber.“
„15 Minuten bis zur Premium-Version Ihrer selbst.“

Und irgendwo sitzt jemand und denkt: „Was kommt als Nächstes?“ Vielleicht eine Bügelstation für Falten – ich meine Gesichtsfalten. Vielleicht ein Update-Modul: „Version 2.0 – jetzt mit Aromatherapie.“

Aber bei aller Satire: Die Idee zeigt, wie Technologie alltägliche Dinge transformieren kann. Was früher eine banale Dusche war, wird jetzt zu einem datengestützten Wellnessprozess. Mikrobläschen statt Schwamm. Sensorik statt Seife allein.

Und ich sage: Wenn wir schon in einer Welt leben, in der Kühlschränke mit uns sprechen und Autos selbst fahren, dann ist eine Waschmaschine für Menschen eigentlich nur der nächste logische Schritt.

Groß. Glänzend. Zukunftsorientiert.

Die Frage ist nicht mehr, ob wir uns waschen. Die Frage ist, ob wir uns bald installieren.

Ich jedenfalls sage: Wenn die Zukunft kommt, dann bitte mit warmem Wasser, entspannender Musik und ohne Schleudergang.

Sauberer kann Fortschritt kaum sein.