Die Wahrheit über Aliens, Präsidenten und sehr geheime Nicht-Labore

Grafik: Aliens, Präsidenten und sehr geheime Nicht-Labore

Freunde, ich sage es euch: Es gibt Tage, da wacht man auf und denkt, die Welt könne nicht noch absurder werden. Und dann setzt sich ein ehemaliger Präsident in einen Podcast und sagt mit einem Lächeln: „Aliens existieren – ich habe sie nur nicht gesehen.“

Fantastisch. Wirklich großartig. Das ist wie zu sagen: „Ich habe den Lottogewinn gewonnen – ich habe nur noch kein Geld erhalten.“

Aber bleiben wir seriös. Also so seriös, wie man sein kann, wenn es um kleine grüne Wesen und riesige Wüstenbasen geht.

In einem lockeren Gespräch – ganz entspannt, Podcast-Atmosphäre, wahrscheinlich Kaffee in der Hand, vielleicht sogar ein Snack – wird gefragt: „Sind Aliens real?“ Und die Antwort kommt lächelnd: „Sie existieren, aber ich habe sie nicht gesehen.“

Das ist die Art von Antwort, bei der man sich fragt: Woher genau kommt diese Sicherheit? Wurde da ein Memo verschickt? „Betreff: Universum. Ja, da draußen ist was. Grüße, Galaxie.“

Und dann geht es weiter mit der legendären Wüstenbasis. Diese sagenumwobene Anlage, über die seit den 1950er-Jahren spekuliert wird. Unterirdische Hangars, geheime Labore, teleportierende Wissenschaftler, Zeitreise-Maschinen – ich habe schon weniger ambitionierte Freizeitparks gesehen.

Die offizielle Antwort? „Keine unterirdische Anlage. Es sei denn, es gibt eine riesige Verschwörung, die selbst vor dem Präsidenten geheim gehalten wurde.“

Moment. Stop. Halten wir das fest.

Es könnte also sein, dass es eine gigantische Verschwörung gibt, die dem Präsidenten nicht mitgeteilt wurde.

Das ist entweder beruhigend oder extrem beunruhigend – ich bin mir noch nicht sicher.

Stellen wir uns das kurz vor. Erster Tag im Amt. Man bekommt die Codes, die Sicherheitsbriefings, die geheimen Akten. Und dann sitzt da jemand im Raum und fragt: „Gibt es irgendwo ein Labor mit außerirdischen Dingen?“

Und die Antwort lautet: „Nein.“

Natürlich.

Aber gleichzeitig gibt es Videos von Objekten am Himmel, deren Bewegungen nicht ohne Weiteres erklärbar sind. Nicht ohne Weiteres erklärbar! Das ist die diplomatischste Umschreibung für „Wir haben keine Ahnung, was das war“, die ich je gehört habe.

Ich liebe diese Formulierung.

„Nicht ohne Weiteres erklärbar.“
Das könnte auch über mein WLAN gelten.

Amerika und Aliens – das ist eine jahrzehntelange Liebesgeschichte. Seit den 1950ern wird spekuliert. Hangars voller UFOs. Labore mit außerirdischer Technologie. Forscher in weißen Kitteln, die nachts in der Wüste an Teleportation und Zeitreisen basteln. Wahrscheinlich mit sehr schlechtem Empfang.

Und jetzt also die Andeutung: Sie existieren. Man hat sie nur nicht gesehen.

Das ist ungefähr so, als würde ein Restaurantbesitzer sagen: „Wir haben das beste Steak der Stadt. Ich habe es nur nicht probiert.“

Aber vielleicht ist genau das das Geniale daran. Man bestätigt alles – und nichts. Man sagt genug, um das Feuer am Lodern zu halten, aber nicht genug, um es zu löschen.

Ich stelle mir vor, wie Millionen Menschen jetzt sagen: „Siehst du! Ich wusste es!“

Und gleichzeitig Millionen andere sagen: „Das war doch ein Witz.“

Das ist die wahre Kunst. Man wirft einen Satz in den Raum – und der Satz beginnt ein Eigenleben.

Was mich besonders fasziniert: Diese Mischung aus Amüsement und Geheimnis. Ein Lächeln hier, ein halber Scherz dort. Und plötzlich diskutiert das ganze Land wieder über kleine grüne Männchen in der Wüste.

Und ich sage euch: Wenn es wirklich irgendwo Hangars voller UFOs gäbe, dann wären sie vermutlich besser organisiert als manche Haushaltsdebatte. Wahrscheinlich mit Parkplätzen. Beschildert. „Raumschiff A bitte links einparken.“

Aber die Realität ist noch viel schöner.

Die Vorstellung, dass selbst das höchste Amt im Staat möglicherweise nicht alles weiß. Dass es irgendwo vielleicht eine Ebene von Geheimnissen gibt, die selbst an der Spitze vorbeiziehen.

Das ist kein Science-Fiction-Film. Das ist Bürokratie in ihrer reinsten Form.

Und doch bleibt die Faszination. Denn da draußen – irgendwo – gibt es Milliarden Sterne. Milliarden Planeten. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir ganz allein sind, ist ungefähr so groß wie die Wahrscheinlichkeit, dass eine Hotline sofort jemanden erreicht.

Also ja, vielleicht existieren Aliens. Vielleicht auch nicht. Vielleicht sind sie hier. Vielleicht lachen sie gerade über uns.

Vielleicht haben sie längst entschieden, dass sie uns erst besuchen, wenn wir gelernt haben, vernünftig miteinander zu diskutieren.

Das könnte dauern.

Bis dahin bleibt uns die wunderbare Mischung aus Andeutung, Humor und Geheimniskrämerei. Ein Satz im Podcast – und das ganze Universum steht wieder zur Debatte.

Ich persönlich sage: Wenn sie kommen, hoffe ich, sie bringen gute Technologie mit. Und bitte stabile Öffnungszeiten.

Denn wenn selbst außerirdische Besucher am Ende vor verschlossenen Türen stehen, dann wissen wir: Es ist kein kosmisches Phänomen.

Es ist einfach System.