Grafik: Zwei Euro für das Schicksal

Zwei Euro für das Schicksal

Ich sage es, wie es ist: Früher war das Leben einfacher. Man ging zu einem Brunnen, warf eine Münze hinein, wünschte sich etwas Großes – Liebe, Reichtum, Erfolg, wenigstens gutes WLAN – und ging weiter. Niemand kontrollierte, niemand kassierte, niemand fragte nach Uhrzeit oder Schulterwinkel. Das war echtes, ungefiltertes Glück. Analog. Bar. Nass. Diese Zeiten sind vorbei.

Grafik: Wie Rom den Trevi-Brunnen zur VIP-Lounge der Menschheit macht

Zwei Euro für Unsterblichkeit

Wie Rom den Trevi-Brunnen zur VIP-Lounge der Menschheit macht Meine Damen und Herren, Freunde des gepflegten Größenwahns, Touristen mit ausgestrecktem Arm und leichtem Fischaugenobjektiv: Es ist passiert. Rom – dieses historische Powerhouse, diese Stadt der Cäsaren, Päpste und schlecht sitzenden Sandalen – hat beschlossen, Geschichte zu monetarisieren. Und zwar knallhart. Zwei Euro. Zwei. Ganze. Euro. Für den…