Wenn Autos einparken wollen – aber plötzlich glauben, sie seien olympische Wasserspringer

Grafik: Wasser. Viel Wasser. Platsch.

 

Meine Damen und Herren, setzen Sie sich bitte hin, halten Sie sich am Schreibtisch fest, schneiden Sie die Schwimmflügel Ihrer Kinder los – denn die Nachricht, die uns heute aus China erreicht, ist so spektakulär, dass selbst James Bond sagen würde: „Das war jetzt ein bisschen übertrieben.“

Ein Xiaomi-Auto, also eines dieser hypermodernen, extrem intelligenten, KI-befeuerten Fahrzeuge, hat beim autonomen Einparken beschlossen, nicht in die Parklücke zu fahren, sondern vielmehr in einen… Teich.

Ja. Einen echten Teich.
Nicht metaphorisch.
Nicht sinnbildlich.
Nicht als Software-Simulation.
Nein: Wasser. Viel Wasser. Platsch.

Und die Szene wurde gefilmt.
Natürlich wurde sie gefilmt – heutzutage wird jedes Desaster gefilmt, sogar das Denken mancher Politiker. Aber dieses Video? Das ist Kunst. Das ist Drama. Das ist KI, die komplett ausrastet.


Der Ablauf – laut Ronald Tramp minutiös analysiert

  1. Zwei Insassen steigen aus dem Auto.
    Sie lächeln, sie wirken zufrieden, sie vertrauen ihrem Wagen.
    Wahrscheinlich sagen sie sowas wie:
    „Schau mal, unser Auto parkt jetzt alleine ein. Voll die Zukunft.“

  2. Das Auto beginnt zu fahren.
    Langsam, bedächtig, wie ein Zen-Meister auf Rädern.
    Es schaut nach links, schaut nach rechts (digital betrachtet), bewegt sich vorwärts und wirkt absolut überzeugt von seiner Mission.

  3. Dann wählt das Auto die falsche Parklücke.
    Oder:
    Es erkennt den Teich als Parklücke.
    Was, ganz offen gesagt, eine faszinierende Fehlinterpretation der Realität ist.

  4. Das Auto beschleunigt.
    Zielstrebig. Fast mit Leidenschaft.
    Es glaubt an seinen Plan. Es glaubt an sich selbst.
    Und manchmal – das wissen wir alle – ist genau DAS das Problem.

  5. Das Auto fährt in den Teich.
    Ohne zu zögern.
    Ohne Bremse.
    Ohne Skrupel.
    Ohne Sinn für Physik.
    Ein Sprung, der selbst bei den Weltmeisterschaften im Synchronspringen eine 9,8 bekommen hätte.

  6. Die zwei Insassen drehen sich um.
    Und realisieren:
    „Oh. Unser Auto parkt nicht ein – es versucht zu ertrinken.“


Warum passiert sowas? Ronald Tramp erklärt die Welt

Xiaomi hat offenbar autonomes Einparken programmiert, aber vergessen, dem Auto beizubringen, dass Bäume, Blumen und Fische keine geeigneten Nachbarn für eine Parklücke sind.

Vielleicht dachte das Auto:

  • „Wow, freie Fläche! Niemand im Weg!“

  • „Schöner blauer Untergrund – bestimmt ein Parkplatz für Premiumkunden!“

  • „Endlich eine Abkühlung!“

  • „Ich bin ein U-Boot. Ich wusste es schon immer!“

KI ist schon faszinierend.
Manchmal so schlau, dass es Angst macht.
Manchmal so dumm, dass man Angst vor dem Angsthaben bekommt.

Ich, Ronald Tramp, sage Ihnen:
Wenn ein Auto freiwillig baden geht, ist die Digitalisierung offiziell überhitzt.


Die Insassen – tragische Helden des Alltags

Diese beiden Menschen werden viral gehen.
Und sie verdienen es.

Sie:

  • steigen aus

  • vertrauen der Maschine

  • drehen sich weg

  • und hören kurze Zeit später:
    „BLÖRP!“

Wenn Sie genau hinhören, kann man im Video hören, wie ihre Hoffnung auf technologische Perfektion leise im Wasser blubbert.

Man muss sie bewundern – sie haben das getan, wovor Millionen Menschen Angst haben:
Sie haben KI vertraut.
Und verloren.
Aber immerhin haben sie jetzt eine Geschichte, die sie ihren Enkeln erzählen können:

„Damals, im Jahr 2025, hat unser Auto versucht zu schwimmen. Ja, wirklich. Und es hat dabei besser ausgesehen als Opa im Freibad.“


China reagiert? Nein, aber Ronald Tramp analysiert weiter

Ich erwarte folgende Statements in den nächsten Tagen:

Von Xiaomi:
„Es handelt sich nicht um einen Fehler, sondern um eine Beta-Funktion: Aquatic Parking Mode.“

Von der KI selbst:
„Ich wollte die Parklücke nur besonders gründlich überprüfen.“

Von Twitter/X/Nachrichtenportalen:
„BREAKING: Auto macht Delfinsprung! Experten ratlos.“


Das philosophische Fazit von Ronald Tramp

Autonomes Fahren ist wie Blind Dates:
Man weiß nie, ob es ein Glücksgriff wird…
oder ob man am Ende im Teich landet.

Vielleicht ist es ein Weckruf.
Vielleicht ist es Satire, die von der Realität geschrieben wurde.
Vielleicht ist es ein Zeichen, dass KI noch ein bisschen zu viel „K“ und ein bisschen zu wenig „I“ hat.

Aber eins steht fest:
Wenn ein Auto baden geht, dann ist das kein Unfall –
das ist ein historischer Moment in der Evolution des Schwachsinns.