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Ronald Tramp
★ Macht Meinung wieder Gross! ★

Wenn die Grimasse stört, kommt die KI: Trump retuschiert die Realität

Grafik: Trump, Xi und die KI - Realität bekommt ein Update

Beim Empfang von Xi Jinping verzog Donald Trump beim Jet-Lärm sichtbar das Gesicht. Wenig später tauchte auf Truth Social eine deutlich majestätischere Version der Szene auf. Ronald Tramp untersucht den vielleicht modernsten Präsidentenservice der Welt: Realität aufnehmen, KI drüber, Würde wiederherstellen.

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Von Reporter Ronald Tramp, Sonderkorrespondent für künstliche Intelligenz, natürliche Eitelkeit und nachträglich optimierte Gesichtszüge

WASHINGTON – Meine Damen und Herren, früher brauchte man für Geschichte Fotografen.

Heute braucht man offenbar:

PROMPTS.

Beim Staatsbesuch von Xi Jinping sollte alles perfekt aussehen.

Roter Teppich.

Militär.

Flugzeuge.

Präsident.

Supermacht.

Dann kam der Überflug.

Laut.

Sehr laut.

Und Donald Trump verzog das Gesicht sichtbar.

Xi Jinping?

Stand daneben wie jemand, der gerade darüber nachdenkt, ob der Tee später Jasmin oder Grüntee sein wird.

Trump dagegen machte kurz jenes Gesicht, das normale Menschen machen, wenn direkt hinter ihnen jemand eine Metallplatte fallen lässt.

Das Internet bemerkte es.

Natürlich.

Das Internet bemerkt alles.

Innerhalb kürzester Zeit kursierten Bilder, Videos, Memes und Kommentare.

Und dann erschien auf Truth Social eine andere Version.

Trump steht da.

Ruhig.

Gelassen.

Staatsmännisch.

Keine Grimasse.

Fast so, als hätte die Realität kurz einen Beauty-Filter beantragt.

Meine Damen und Herren:

Das ist Fortschritt.

Früher musste ein Politiker mit einem unvorteilhaften Foto leben.

Heute sagt man:

„Computer, mach Präsident großartig.“

Klick.

Fertig.

Gesicht entspannt.

Krawatte gewechselt.

Handschuh reduziert.

Hintergrundschuhe ebenfalls modernisiert.

Das ist kein Bild mehr.

Das ist ein Software-Update.

Die Unterschiede sind dabei herrlich.

Authentische Aufnahmen zeigen Trump mit gestreifter Krawatte und Handschuhen an beiden Händen.

Die veröffentlichte Version?

Einfarbig blaue Krawatte.

Nur ein Handschuh.

Und ein deutlich souveränerer Gesichtsausdruck. 

Ich frage mich:

Warum dort aufhören?

Wenn wir schon dabei sind, können wir doch gleich die gesamte Szene optimieren.

Jet zu laut?

Lautstärke runter.

Xi schaut zu ruhig?

Ein bisschen beeindruckter machen.

Trump zuckt?

Entfernen.

Teppichfalte?

Weg.

Umfragewerte?

Vielleicht auch gleich.

Sehr effizient.

Sehr digital.

Sehr Zukunft.

Ich stellte mir die Bildbearbeitung im Weißen Haus vor.

Mitarbeiter:

„Sir, dieses Foto geht viral.“

Trump:

„Warum?“

„Sie verziehen das Gesicht.“

Pause.

„Fix it.“

„Wie?“

„Mit Superintelligenz.“

Und irgendwo wird ein Rechner warm.

Prompt:

MAKE PRESIDENT LOOK STRONG. VERY STRONG. NO GRIMACE. BEAUTIFUL TIE. PERFECT GLOVE SITUATION.

Resultat:

Historie 2.0.

Besonders lustig ist, dass Trump KI gleichzeitig als riesige Zukunftstechnologie feiert.

Und nun könnte dieselbe Technologie sehr praktisch dabei helfen, den Präsidenten selbst ein bisschen zukunftsfester aussehen zu lassen.

Das ist Synergie!

Andere nutzen KI für Krebsforschung.

Andere für Robotik.

Andere für Klimamodelle.

Washington vielleicht:

„Mach das Foto weniger peinlich.“

Echte Innovation.

Und natürlich ist die Sache größer als nur eine Grimasse.

Denn wenn politische Bilder nachträglich verändert werden, verändert sich irgendwann auch die Erinnerung an das Ereignis.

Das Original sagt:

„Der Jet war laut.“

Die retuschierte Version sagt:

„Der Präsident war völlig unbeeindruckt.“

Kleine Änderung.

Große Wirkung.

Genau deshalb warnen Medienforensiker davor, dass manipulierte Bilder politischer Ereignisse nicht immer nur harmlose Kosmetik sind; sie können auch die Interpretation eines Moments verändern. 

Ronald Tramps Übersetzung:

Wenn dir die Geschichte nicht gefällt, mach eine neue JPEG-Datei.

Früher hieß das Propaganda.

Heute heißt es vielleicht:

Content Optimization.

Klingt viel freundlicher.

Und stellen wir uns erst einmal die Möglichkeiten vor.

Debatte schlecht gelaufen?

KI-Version veröffentlichen.

Golfball im Wasser?

KI sagt Birdie.

Jemand lacht über dich?

KI entfernt die Person.

Leerer Saal?

Prompt:

FULL HOUSE. MASSIVE CROWD. BEST CROWD EVER.

Fertig.

Vielleicht erleben wir gerade die Geburt einer neuen Regierungsform:

Nicht mehr Präsidialdemokratie.

Nicht mehr Mediendemokratie.

Sondern:

Promptokratie.

Wer die Realität kontrolliert, gewinnt.

Wer den besseren Prompt hat, gewinnt noch mehr.

Ronald Tramp meint:

Früher sagte man:

„Die Kamera lügt nicht.“

Heute sagt die Kamera:

„Das kommt darauf an, wer anschließend Zugriff auf die KI hat.“

Wenn der Präsident beim Jet-Lärm zusammenzuckt, ist das menschlich.

Wenn die KI ihn danach aussehen lässt, als hätte er gerade Beethoven gehört, ist das modern.

Und wenn gleichzeitig Krawatte, Handschuh und Hintergrundschuhe wechseln, dann wissen wir:

Nicht nur das Gesicht wurde verbessert.

Die Realität bekam ein komplettes Rebranding.

Sehr stark.

Sehr souverän.

Und garantiert pixelperfekt.

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Tags: Donald Trump KI Medien Truth Social Xi Jinping Bildmanipulation Deepfake
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