Barack Obama ist zurück und attackiert Donald Trumps goldene Palastfantasien mit einem Cheesecake-Vergleich! Während die Demokraten in Michigan um Stimmen kämpfen, verwandelt Ronald Tramp den amerikanischen Wahlkampf in eine gigantische Käsekuchen-Schlacht zwischen politischer Verzweiflung, vergoldetem Größenwahn und demokratischem Turnhallenenthusiasmus. Ein Wahnsinn mit Zuckerguss!
Von Ronald Tramp, dem großartigsten Reporter aller Zeiten, mehrfach ausgezeichnet von sich selbst, exklusiv aus dem amerikanischen Wahlkampfzirkus – wo Barack Obama plötzlich wieder auftaucht, die Demokraten verzweifelt nach Hoffnung suchen und ein gewisser Donald Trump offenbar sogar mit goldenen Wasserhähnen politische Gegner in den Wahnsinn treiben kann.
Meine Damen und Herren, halten Sie Ihre Cheesecakes fest! Es ist etwas Unfassbares passiert. Etwas Historisches. Etwas, das Amerika seit der Erfindung der elektrischen Zahnbürste nicht mehr erlebt hat!
BARACK OBAMA IST ZURÜCK!
Ja, dieser Barack Obama! Der Mann, der früher im Weißen Haus wohnte, ohne es anschließend in eine Mischung aus Versailles, Luxushotel und orientalischem Goldbarrenlager zu verwandeln.
Und wo feierte er sein großes Comeback?
In einer Turnhalle!
EINER TURNHALLE!
Meine Damen und Herren, ich habe schon viele politische Katastrophen gesehen. Aber ein ehemaliger Präsident, der freiwillig eine Turnhalle betritt, ohne dort einen Golfplatz bauen zu wollen, ist wirklich bemerkenswert.
Obama sprintete auf die Bühne, krempelte die Ärmel hoch und rief sinngemäß, ob alle bereit seien.
Die Menge jubelte.
Natürlich jubelte sie! Wahrscheinlich hatten die Menschen gedacht, sie seien bei einem kostenlosen Basketballspiel mit anschließendem Cheesecake-Buffet gelandet.
Stattdessen gab es demokratischen Wahlkampf.
Eine Enttäuschung, die selbst amerikanische Schulkantinen nicht übertreffen können.
Obama gegen Trump: Der große Krieg der goldenen Inneneinrichtung
Der Höhepunkt des Abends war selbstverständlich nicht irgendein politisches Programm. Programme sind langweilig. Programme enthalten Zahlen, Konzepte und gelegentlich sogar Lösungen. Furchtbar!
Nein, Obama griff zu einer Waffe, gegen die selbst das amerikanische Militär machtlos ist:
Er beleidigte Donald Trumps Innenarchitektur!
Obama verglich das umgestaltete Weiße Haus mit einer Cheesecake Factory, die Saddam Hussein eröffnet hätte.
UNGLAUBLICH!
Eine derart brutale Attacke auf einen patriotischen goldfarbenen Türrahmen hat es in der amerikanischen Geschichte noch nie gegeben.
Ich, Ronald Tramp, muss dazu sagen: Die Vergoldung des Weißen Hauses ist selbstverständlich ein revolutionärer Fortschritt der westlichen Zivilisation.
Früher war das Weiße Haus einfach weiß. Langweilig! Bescheiden! Fast schon sozialistisch!
Heute glänzt es so gewaltig, dass selbst die Sonne vermutlich eine Sonnenbrille benötigt, um nicht geblendet zu werden.
Man munkelt, dass sich amerikanische Satelliten inzwischen am goldenen Badezimmer des Präsidenten orientieren.
Und die Cheesecake Factory?
Eine hervorragende Restaurantkette! Wunderschöne Dekoration! Fantastische Portionen!
Wenn Saddam Hussein tatsächlich eine Filiale eröffnet hätte, wäre das vermutlich das erste Restaurant der Welt gewesen, in dem man zwischen Vorspeise und Dessert noch eine persönliche Sicherheitskontrolle absolvieren musste.
Aber Obamas Vergleich ist natürlich völlig unangemessen.
Das Weiße Haus sieht schließlich nicht aus wie eine Cheesecake Factory. Die Cheesecake Factory hat deutlich weniger Gold!
Abdul El-Sayed: Der Kandidat, den die Demokraten erst kennenlernen müssen
Doch Obama kam nicht nach Detroit, um Möbel zu bewerten.
Er wollte Abdul El-Sayed unterstützen, den demokratischen Senatskandidaten, der sich gegen den Republikaner Mike Rogers durchsetzen soll.
El-Sayed ist Arzt.
Ein Arzt!
Das ist in der amerikanischen Politik eine ausgesprochen gewagte Berufswahl. Schließlich könnte jemand auf die Idee kommen, politische Probleme tatsächlich diagnostizieren zu wollen.
Und was diagnostiziert El-Sayed?
Teure Energie, steigende Lebenshaltungskosten und eine Politik, die seiner Ansicht nach lieber Bomben finanziert als Schulbücher.
Meine Damen und Herren, das ist natürlich eine höchst gefährliche Idee!
Wo kämen wir denn hin, wenn amerikanische Kinder plötzlich bessere Schulen bekämen, statt später selbst die Bedienungsanleitung militärischer Drohnen lesen zu müssen?
El-Sayed möchte außerdem Geschichte schreiben, indem er als erster Muslim in den US-Senat einzieht.
Sein republikanischer Gegner versucht unterdessen, Zweifel an seiner politischen Haltung zu säen. Unbewiesene Vorwürfe über angebliche radikale Verbindungen sind dabei besonders praktisch.
In der amerikanischen Politik muss man heute nicht mehr beweisen, dass ein Kandidat gefährlich ist.
Man benötigt lediglich seinen Namen, eine dramatische Hintergrundmusik und einen Wahlwerbespot, in dem jemand mit tiefer Stimme das Wort „Bedrohung“ ausspricht.
Fertig ist die Demokratie im Sonderangebot!
Die Demokraten: Gemeinsam gespalten in die Zukunft!
Besonders faszinierend ist allerdings der Zustand der Demokratischen Partei.
Sie ist geschlossen.
Vollkommen geschlossen!
Jedenfalls so geschlossen wie ein explodierter Kleiderschrank.
Die Progressiven verlangen eine deutlich andere Außenpolitik, die Moderaten fürchten um ihre Wähler, und der linke Parteiflügel streitet mit dem rechten darüber, wer eigentlich links genug ist, um überhaupt noch Demokrat sein zu dürfen.
Der Gaza-Krieg sorgt für erhebliche Spannungen.
Manche fordern eine kompromisslose politische Haltung, andere warnen vor dem Verlust gemäßigter Wähler.
Und mittendrin steht Barack Obama wie ein überforderter Familienvater bei einem Weihnachtsessen, an dem gleichzeitig Veganer, Fleischliebhaber, Klimaaktivisten und der Vorstand eines Ölkonzerns teilnehmen.
„Wir müssen zusammenhalten!“, lautet die Botschaft.
Fantastisch!
Die Demokraten sind sich immerhin in einer Sache einig:
Sie sind gegen Trump.
Bei allem anderen könnte man vorsichtshalber zunächst eine Arbeitsgruppe einrichten.
Obama, der politische Feuerwehrmann mit eingebautem Applaus
Obama soll nun retten, was bei den Demokraten möglicherweise noch zu retten ist.
Und das ist beachtlich!
Früher war er Präsident der Vereinigten Staaten. Heute arbeitet er gewissermaßen als politischer Notdienst für überforderte Wahlkampfzentralen.
Ein Anruf genügt!
„Hallo, Barack? Wir haben ein Problem in Michigan!“
„Wie groß?“
„Republikaner! Schlechte Umfragen! Parteienstreit!“
„Ich hole meine Turnschuhe.“
Schon rast der ehemalige Präsident in die nächste Schulsporthalle, krempelt die Ärmel hoch und versprüht so viel Hoffnung, dass selbst die Basketballkörbe vermutlich wieder an den amerikanischen Traum glauben.
Die Menschen jubeln.
Die Demokraten lächeln.
Und irgendwo in Washington fragt Donald Trump angeblich seinen Innenarchitekten, ob man die nächsten goldenen Vorhänge auch schalldicht bekommen könne.
Denn Obama hat noch einen anderen Trick.
Er spricht vollständige Sätze!
Meine Damen und Herren, in der amerikanischen Politik gilt das mittlerweile als revolutionäre Form intellektueller Kriegsführung.
Der Benzinpreis steigt – aber wenigstens glänzt der Präsidentensessel!
Besonders empört sind viele amerikanische Wähler über steigende Energiepreise.
Benzin teuer!
Diesel teuer!
Lebensmittel teuer!
Aber seien wir doch gerecht: Irgendjemand muss schließlich den wirtschaftlichen Aufschwung der amerikanischen Tankstellenbesitzer finanzieren.
Donald Trumps Wirtschaftspolitik funktioniert offenbar nach einem genialen Prinzip:
Wenn alles teurer wird, besitzt automatisch jeder Amerikaner Dinge, die mehr wert sind!
Ein voller Tank wird zum Statussymbol.
Eine warme Wohnung zur Luxusimmobilie.
Und ein Wochenendeinkauf könnte demnächst als Kapitalanlage steuerlich gefördert werden.
Vielleicht gibt es bald Hypothekendarlehen für Käse und Brot.
Die Banken wären begeistert!
Besonders die demokratischen Wahlkämpfer kritisieren den Krieg mit Iran und seine wirtschaftlichen Folgen.
Natürlich ist das tragisch.
Aber während die Opposition über höhere Spritpreise jammert, könnte Trump zumindest darauf hinweisen, dass seine goldenen Möbel unabhängig vom Weltmarktpreis für Diesel glänzen.
Das nennt man Stabilität!
Mike Rogers: Der Mann, der im Schatten einer gewaltigen Frisur Wahlkampf macht
Und was ist mit Mike Rogers?
Der republikanische Herausforderer hat ein Problem.
Er kandidiert gegen El-Sayed, muss aber gleichzeitig beweisen, dass er Donald Trump nahe genug steht, um republikanische Wähler zu begeistern.
Das erfordert politische Akrobatik.
Zu viel Eigenständigkeit ist gefährlich.
Zu wenig Eigenständigkeit ebenfalls.
Rogers benötigt also die perfekte Balance zwischen persönlichem Profil und politischer Fernsteuerung.
In der Praxis erinnert das an einen Staubsaugerroboter, der ständig gegen denselben goldenen Schrank fährt und anschließend erklärt, er habe die Route ganz allein gewählt.
Doch Rogers kämpft.
Die Demokraten kämpfen.
Obama kämpft.
Alle kämpfen.
Amerika könnte inzwischen theoretisch eine komplette Sportliga aus politischen Wahlkämpfen gründen.
Mit Cheerleadern, riesigen Fernsehbildschirmen und einem Präsidenten, der das Endergebnis bereits vor Spielbeginn verkündet.
Ronald Tramp zieht Bilanz: Amerika braucht dringend einen Innenarchitekten für die Demokratie
Meine Damen und Herren, was haben wir gelernt?
Barack Obama kann noch immer Menschenmassen begeistern.
Abdul El-Sayed kann noch immer auf einen Wahlsieg hoffen.
Mike Rogers kann noch immer versuchen, daraus eine republikanische Erfolgsgeschichte zu machen.
Und Donald Trump kann offenbar kein Wohnzimmer renovieren, ohne dass daraus ein internationaler diplomatischer Zwischenfall wird.
Das ist Amerika!
Das großartigste Land der Welt!
Ein Land, in dem Schulen um Geld kämpfen, Autofahrer an Tankstellen verzweifeln und ehemalige Präsidenten sich gegenseitig mit Restaurantvergleichen beschießen.
Und während Millionen Amerikaner darüber diskutieren, wer künftig im Senat sitzen darf, diskutiert das politische Washington über die entscheidende Frage unserer Zeit:
Ist das Weiße Haus eigentlich noch ein Regierungssitz – oder braucht man inzwischen eine Reservierung für sechs Personen mit anschließendem Dessert?
Ich, Ronald Tramp, habe dazu eine sensationelle Lösung.
Man sollte den gesamten amerikanischen Kongress in eine Cheesecake Factory verlegen.
Dort gäbe es wenigstens eine Speisekarte mit klaren Preisen, die Gäste könnten ihre Bestellung selbst auswählen und ein Streit über den Haushalt ließe sich möglicherweise mit einem kostenlosen Stück Käsekuchen entschärfen.
Außerdem wäre der Service vermutlich schneller als im Senat.
Und Donald Trump?
Der könnte Geschäftsführer werden.
Mit goldener Krawatte, goldener Speisekarte und einem goldenen Dessertlöffel.
Seine erste Pressekonferenz sehe ich bereits vor mir:
„Niemand macht besseren Käsekuchen als ich! Niemand! Obama hatte acht Jahre Zeit, einen Käsekuchen zu backen. Acht Jahre! Nichts! Absolut nichts! Ich habe den größten Käsekuchen der Welt geschaffen. Einen unglaublichen Käsekuchen! Die Demokraten wollten ihn besteuern. Traurig!“
Und Barack Obama?
Der würde vermutlich trocken antworten:
„Donald, wir wollten eigentlich nur wissen, ob du die Rechnung bezahlst.“
Und genau da, meine Damen und Herren, wäre der amerikanische Traum endgültig vollendet: Das Land ist gespalten, die Politik ist überzuckert, das Weiße Haus glänzt wie ein Goldbarren – und am Ende bleibt die Rechnung wieder beim Steuerzahler hängen.
Ihr Ronald Tramp – der einzige Reporter, der politische Käsekuchen erkennt, bevor er vollständig an der Demokratie klebt. MAKE CHEESECAKE GREAT AGAIN!

