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Ronald Tramp
★ Macht Meinung wieder Gross! ★

Xi kommt, Trump friert, der rote Teppich kniet

Grafik: Xi zu Besuch - Ronald Tramp beobachtet die große Show

Donald Trump wollte Xi Jinping einen Empfang liefern, der nach Weltmacht, Stärke und ganz großem Kino aussieht. Heraus kamen Kampfjets, schwarze Handschuhe, ein roter Teppich mit Bodenpersonal und ein Xi, der beim Überflug ungefähr so nervös wirkte wie ein Buddhist beim Staubsauger. Ronald Tramp berichtet vom Staatsbesuch zwischen Supermacht und Situationskomik.

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Von Reporter Ronald Tramp, Sonderkorrespondent für große Auftritte, kleine Grimassen und internationale Teppichpflege

WASHINGTON – Meine Damen und Herren, es sollte ein Empfang werden, wie ihn die Welt noch nie gesehen hat.

Groß.

Historisch.

Militärisch.

Teppichmäßig absolut erstklassig.

Donald Trump persönlich am Flughafen!

Xi Jinping steigt aus dem Flieger!

Fahnen!

Soldaten!

Bombenflugzeuge!

Roter Teppich!

Alles perfekt vorbereitet für das Bild:

AMERIKA IST STARK.

Dann flogen die Bomber vorbei.

Und Donald machte ein Gesicht, als hätte ihm jemand direkt hinterm Ohr einen Luftballon platzen lassen.

Xi?

Stand daneben.

Keine erkennbare Regung.

Sehr ruhig.

Sehr chinesische Version von:

„War da was?“

Das Video verbreitete sich anschließend im Netz, und plötzlich bestand der größte außenpolitische Machtvergleich des Tages nicht mehr aus Flugzeugträgern, Handelsbilanzen oder Halbleitern.

Sondern aus:

Wer zuckt beim Flugzeug zuerst zusammen?

Amerikanische Machtdemonstration.

Chinesische Reaktion:

😐

Amerikanischer Präsident:

😖

Fantastisch.

Dabei war das Programm hervorragend geplant. Zwei B-1-Bomber flogen über die Zeremonie, während Kampfflugzeuge am Boden präsentiert wurden. Der Empfang war bewusst pompös angelegt. 

Ich, Ronald Tramp, verstehe das.

Wenn man jemanden beeindrucken möchte, zeigt man ihm möglichst viele Dinge, die extrem laut sind.

So funktioniert Amerika.

Andere Länder servieren Tee.

Amerika:

HIER SIND UNSERE BOMBER!

Leider hätte vielleicht jemand vorher Donald informieren sollen, dass Bomber Geräusche machen.

Kleine organisatorische Schwäche.

Die Handschuhe des Jahrhunderts

Doch dann kamen die Handschuhe.

Schwarze Handschuhe.

Mantel.

Bei ungefähr 19 Grad.

Xi daneben im normalen Staatsmann-Modus.

Das Internet stellte sofort die wichtigste geopolitische Frage:

Warum trägt der Präsident Handschuhe?

Spekulationen machten schnell die Runde. Einige Nutzer vermuteten Zusammenhänge mit früher sichtbaren Verfärbungen oder Hämatomen an Trumps Händen; dafür gibt es aber keine bestätigte Erklärung. Fest steht nur: Die Handschuhe fielen auf. 

Ronald Tramps Untersuchung ergab dagegen eindeutig:

Vielleicht waren es Diplomatiehandschuhe.

Sehr selten.

Nur für besonders sensible Händedrücke.

Verhindern direkten Kontakt mit Handelsdefiziten.

Schützen außerdem vor chinesischen Seltenen Erden.

Sehr technologisch.

Vielleicht werden sie bald verkauft:

TRUMP INTERNATIONAL SUMMIT GLOVES

Winddicht.

Wasserabweisend.

Tariff-resistant.

Nur 399 Dollar.

Made somewhere we won’t discuss.

Und dann kam der Teppich

Meine Damen und Herren, der rote Teppich war spektakulär.

Sehr lang.

Sehr rot.

Sehr wichtig.

Und offenbar so entscheidend für die nationale Sicherheit, dass Soldaten kurz vor Xis Ankunft darauf herumkrochen, ihn glätteten und säuberten.

Das Video ging viral. 

Man stelle sich das aus Sicht der chinesischen Delegation vor.

Flugzeugtür öffnet sich.

Sie schauen hinaus.

US-Militär.

Auf allen vieren.

Am Teppich.

Da braucht man keinen Geheimdienstbericht mehr.

Ich höre bereits die Analyse in Peking:

„Wie verlief die amerikanische Machtdemonstration?“

„Sehr sauberer Teppich.“

Trump wollte vermutlich zeigen:

Sehen Sie unsere militärische Präzision!

Und das Militär zeigte:

„Sir, hier ist noch eine Falte.“

Das ist Macht.

Textile Macht.

Soft Power?

Nein.

Carpet Power.

Das diplomatische Premium-Paket

Besonders ungewöhnlich war, dass Trump Xi persönlich am Flughafen empfing. US-Präsidenten tun das nur selten; Reuters bezeichnete den Empfang als Bruch mit dem üblichen Protokoll und verwies darauf, dass zuletzt Barack Obama 2015 Papst Franziskus auf der Joint Base Andrews empfangen hatte. 

Das war also keine normale Begrüßung.

Das war das internationale Staatsbesuchs-Premium-Paket:

Persönliche Abholung.

Roter Teppich.

Militärshow.

First Lady.

Bomber.

Handschuhe.

Teppich-Faltenservice.

Fehlte eigentlich nur noch jemand, der Xis Koffer trägt und fragt:

„Fensterplatz für den Rückflug?“

Kritiker warfen Trump vor, Xi damit außergewöhnlich viel Ehrerbietung entgegenzubringen. AP wies vor dem Besuch auf den Kontrast zwischen Trumps traditionell harter China-Rhetorik und dem aufwendigen Empfang hin. 

Aber vielleicht ist das eben die neue Trump-Diplomatie:

Montag:

China ist unser größter Konkurrent.

Dienstag:

Zölle!

Mittwoch:

SIR, WILLKOMMEN, DER TEPPICH WURDE EXTRA FÜR SIE GEBÜGELT.

Donnerstag:

Verhandlungen.

Freitag:

Historischer Deal.

Samstag:

Neue Zölle.

Sehr flexibel.

Ronald Tramp meint:

Donald Trump wollte Xi Jinping vermutlich zeigen, wie mächtig Amerika ist.

Und Amerika zeigte tatsächlich alles:

Bomber.

Kampfjets.

Soldaten.

Fahnen.

Roten Teppich.

Und einen Präsidenten, der beim eigenen Überflug zusammenzuckt.

Manchmal schreibt Satire sich nicht selbst.

Manchmal fliegt sie mit B-1-Bombern direkt über den roten Teppich.

Und Xi?

Der stand einfach da.

Vielleicht ist das die wahre Supermacht.

Nicht die meisten Jets.

Nicht der längste Teppich.

Sondern die Fähigkeit, bei einem Staatsbesuch so auszusehen, als hätte man das alles schon vorher kommen sehen.

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Tags: USA Donald Trump China Joint Base Andrews Staatsbesuch Xi Jinping
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