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Ronald Tramp
★ Macht Meinung wieder Gross! ★

Superintelligenz sucht D: Amerika hat einen Buchstaben verloren

Grafik: Superintelligenz und das verschwundene D

Washington präsentiert ein großes Abkommen zur Superintelligenz – und ausgerechnet darunter werden die „United States“ zu den „Unites States“. Ronald Tramp leitet die Suche nach dem verschwundenen D.

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Meine Damen und Herren, Ronald Tramp meldet sich aus Washington, der einzigen Hauptstadt der Welt, in der gerade eine Superintelligenz geboren wurde und unmittelbar danach ein Buchstabe vermisst gemeldet werden musste.

Es ist unglaublich. Historisch. Wahrscheinlich der intelligenteste Tippfehler aller Zeiten.

Präsident Donald Trump versammelt die ganz großen Tech-Leute, die Leute mit Serverfarmen, Milliardenbudgets und vermutlich Kühlschränken, die intelligenter sind als mein alter Mathematiklehrer. Gemeinsam unterschreibt man ein Abkommen über Super Intelligence. Nicht normale Intelligence. Nicht mittelmäßige Intelligence. SUPER Intelligence!

Und direkt unter Trumps Unterschrift steht:

President of the Unites States.

Das „d“?

Weg.

Verschwunden.

Vermutlich von einer KI automatisiert eingespart.

Meine Quellen berichten, dass das „d“ zuletzt irgendwo zwischen einem Sprachmodell und der Rechtschreibprüfung gesehen wurde. Das FBI ermittelt nicht. Die Tastatur schweigt.

Und ich sage Ihnen: Das ist keine Panne. Niemals! Das ist Innovation!

United States? Altmodisch.

Unites States?

Viel dynamischer!

Das Verb steckt schon drin. Das Land tut aktiv etwas! Es „unites“! Es vereinigt! Wahrscheinlich handelt es sich um patriotische Grammatik, entwickelt von einem sehr intelligenten Algorithmus, der beschlossen hat, dass Amerika keine Zeit mehr für überflüssige Buchstaben hat.

Denn darum geht es bei Effizienz.

Heute sparen wir ein „d“.

Morgen vielleicht ganze Nebensätze.

Übermorgen besteht die Bundesregierung nur noch aus Emojis.

Besonders wunderschön ist der thematische Zusammenhang. Man unterschreibt ausgerechnet ein Dokument über Superintelligenz – und die Vereinigten Staaten verlieren dabei einen Buchstaben.

Das ist, als würde ein Sternekoch ein Kochbuch mit dem Titel „Die Kunst der perfekten Nudeln“ veröffentlichen und auf dem Cover klebt ein verbrannter Toast.

Oder als würde die NASA verkünden:

„Wir fliegen zum Mars!“

Und darunter steht:

„Bitte nicht auf diesen Knopf drüken.“

DIE BESTEN KONTROLLEN. WIRKLICH GROSSARTIGE KONTROLLEN.

Das Abkommen selbst verlangt unter anderem robuste interne Kontrollen. TechCrunch

Sehr vernünftig.

Ich hätte sogar eine erste Kontrollmaßnahme vorgeschlagen:

F7: Rechtschreibprüfung aktivieren.

Das wäre vielleicht revolutionär gewesen.

Stellen Sie sich die Szene vor: Die mächtigsten Technologiechefs der Welt sitzen im Weißen Haus. Menschen, deren Unternehmen Maschinen bauen, die Gedichte schreiben, Proteine analysieren, Bilder erzeugen und vermutlich bald erklären können, warum Drucker grundsätzlich nur dann Papierstau bekommen, wenn man dringend etwas ausdrucken muss.

Vor ihnen liegt ein Dokument.

Alle unterschreiben.

Einer nach dem anderen.

Niemand sagt:

„Entschuldigung, Mr. President, da fehlt ein D.“

Vielleicht hat es jemand gesehen.

Vielleicht saß ein Techniker am Rand und dachte:

„Soll ich etwas sagen?“

Dann schaut er nach links.

Tech-Milliardäre.

Nach rechts.

Präsident.

Vor ihm Kameras.

Und plötzlich entscheidet er:

„Unites States klingt eigentlich wunderschön.“

So entsteht Geschichte.

SUPERINTELLIGENZ PRÜFT SUPERINTELLIGENZ

Besonders herrlich: Unternehmen sollen ihre Systeme selbst sicher entwickeln, interne Kontrollen einführen, externe Prüfer hinzuziehen und regelmäßig berichten. TechCrunch

Mit anderen Worten:

Die Maschinen sollen geprüft werden.

Die Modelle sollen geprüft werden.

Die Sicherheitsverfahren sollen geprüft werden.

Das D hingegen kam offenbar ohne Audit durch.

Ich fordere deshalb sofort eine unabhängige Untersuchungskommission.

Zwölf Experten.

Sechs Monate Arbeit.

Dreitausend Seiten Abschlussbericht.

Titel:

„The D Incident.“

Kapitel eins: Wo war das D?

Kapitel zwei: Wer kannte das D?

Kapitel drei: Warum wurde das D nicht eingeladen?

Kapitel vier: Ist das D möglicherweise chinesisch?

Danach eine Pressekonferenz.

„Wir können derzeit nicht ausschließen, dass der Buchstabe vorsätzlich nicht am Dokument teilgenommen hat.“

DIE VERFASSUNG 2.0

Trump beschrieb das Abkommen sinngemäß als etwas, das fast wie eine Verfassung sei. Hindustan Times

Eine wunderbare Vorstellung.

Die amerikanische Verfassung beginnt bekanntlich mit großen historischen Worten.

Die neue Ära der Superintelligenz beginnt dagegen offenbar mit:

„Hat jemand das D gesehen?“

Und genau deshalb liebe ich diese Geschichte.

Nicht weil ein Tippfehler ungewöhnlich wäre. Tippfehler passieren jedem. Mir selbstverständlich niemals, aber normalen Menschen durchaus.

Nein.

Es ist die kosmische Präzision der Situation.

Ein Dokument über Superintelligenz.

Unterzeichnet von einigen der bekanntesten Köpfe der Technologiebranche.

Im Weißen Haus.

Vor Kameras.

Und mitten darin verliert Amerika einen Buchstaben.

Das ist keine einfache Pointe.

Das ist ein Geschenk des Satireministeriums.

Ronald Tramp bleibt dran.

Und sollte das „d“ wieder auftauchen, wird es vermutlich sofort zum Secretary of Spelling ernannt.

Denn eines steht fest:

Künstliche Intelligenz kann inzwischen erstaunliche Dinge.

Aber bevor wir die Maschinen die Menschheit retten lassen, sollten wir vielleicht sicherstellen, dass irgendwo noch jemand weiß, wie man United schreibt.

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Tags: Donald Trump KI Weißes Haus Superintelligenz Tech-Konzerne Unites States
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