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Ronald Tramp
Macht Meinung wieder Gross!

Air Force Funke One – Wie Ronald Tramp den 400-Millionen-Dollar-Geburtstagsflieger der Freiheit inspizierte

Grafik: Donald Trumps Geburtstagsflieder

Donald Trump bekommt angeblich eine Boeing 747 im Wert von 400 Millionen Dollar geschenkt – und nennt das „keine Korruption“. Ronald Tramp berichtet aus Washington über fliegende Paläste, goldene Details und eine Debatte, die irgendwo zwischen Luxus, Logik und kompletter Absurdität eskaliert.

Donald Trump liebt große Dinge. Große Gebäude. Große Worte. Große Steaks. Große goldene Schriftzüge auf noch größeren Gebäuden. Und jetzt offenbar auch große Geburtstagsgeschenke aus Katar. Sehr große. Konkret: eine Boeing 747 im Wert von rund 400 Millionen Dollar. Andere Menschen bekommen zum Geburtstag vielleicht eine Krawatte oder einen Amazon-Gutschein. Amerika bekommt einen fliegenden Palast mit vermutlich mehr Goldarmaturen als ein durchschnittliches Luxushotel in Dubai.

Und ich, Ronald Tramp, war natürlich vor Ort, als in Washington über das neue nationale Symbol der amerikanischen Bescheidenheit diskutiert wurde.

„Das ist keine Korruption“, erklärte Donald Trump mit jener Gelassenheit eines Mannes, der schon einmal ein Kasino betrieb und dachte: „Was kann da schiefgehen?“ Nein, es sei einfach ein „kostenloses, sehr teures Flugzeug“. Und wer würde bitte ein kostenloses, sehr teures Flugzeug ablehnen? Genau. Niemand. Vor allem nicht jemand, dessen gesamtes politisches Weltbild ungefähr auf dem Satz basiert: „Wenn irgendwo Gold draufklebt, nehme ich es.“

Die Szene im Weißen Haus muss spektakulär gewesen sein. Irgendwo stand vermutlich ein Mitarbeiter des Secret Service mit leerem Blick und murmelte:

„Sir… wir können nicht einfach ein Flugzeug aus Katar annehmen.“

Und Trump antwortete wahrscheinlich:

„Warum nicht? Es hat Flügel. Amerika liebt Flügel. Sieh dir unsere Fast-Food-Ketten an.“

Die Demokraten reagierten erwartungsgemäß mit Schnappatmung. „Blanke Korruption!“, riefen sie empört. Was in Washington ungefähr so klingt wie:

„Moment mal! Wir wollten doch heimlich Einfluss kaufen und nicht mit Geschenkpapier!“

Im Kongress soll es bereits hektische Diskussionen gegeben haben. Einige Abgeordnete wollten prüfen, ob ein ausländisches Geschenk dieser Größenordnung überhaupt legal sei. Andere wollten einfach nur wissen, ob die Sitze Massagesessel haben und ob man die Maschine vielleicht für Dienstreisen nach Florida ausleihen könne.

Doch Trump blieb hart. Er erklärte, die USA würden damit Geld sparen. Ein wirtschaftliches Meisterwerk also. Und tatsächlich: Wenn dir jemand kostenlos einen 400-Millionen-Dollar-Jet schenkt, sparst du theoretisch Geld. Nach derselben Logik spart man übrigens auch Geld, wenn man einen zwölf Meter langen Goldwhirlpool kauft, weil man dann seltener duschen muss.

Ich durfte exklusive Informationen über die geplante Innenausstattung des neuen Regierungsfliegers sammeln. Laut meinen Quellen – ein Mann mit Sonnenbrille vor einem Taco-Truck in Arlington – soll die Maschine unter anderem enthalten:

  • einen „Executive Freedom Ballroom“,
  • einen vergoldeten Burger-Wärmeschrank,
  • drei Räume ausschließlich für TV-Fernbedienungen,
  • einen „Truth Social Situation Room“,
  • sowie einen roten Knopf, der ausschließlich Cola Light bestellt.

Außerdem soll jede Durchsage an Bord künftig mit den Worten beginnen:

„Ladies and Gentlemen, this is the greatest flight in aviation history. People are saying it.“

Besonders emotional wurde es, als Trump erklärte, der Jumbojet solle pünktlich zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten einsatzbereit sein. Amerika feiert also seine Unabhängigkeit… in einem Luxusflugzeug, das von einer ausländischen Monarchie geschenkt wurde. Das ist ungefähr so, als würde man auf einer veganen Gesundheitsmesse eine Wursttorte anschneiden.

In Washington versucht man inzwischen offenbar, das Ganze sprachlich etwas eleganter zu formulieren. Das Wort „Geschenk“ klingt zu offensichtlich. Intern kursieren deshalb wohl alternative Bezeichnungen wie:

  • „strategische Freundschaftsflugeinheit“,
  • „diplomatisch motiviertes Luftfahrzeug“,
  • oder schlicht: „Oops.“

Auch Katar zeigte sich irritiert über die Aufregung. Dort versteht man das Problem vermutlich tatsächlich nicht. Schließlich schenkt man sich in reichen Golfstaaten gerne mal absurde Dinge. In Katar sagt wahrscheinlich niemand:

„Danke für die Pralinen.“

Sondern eher:

„Danke für den vergoldeten Privat-Yachthafen mit integriertem Falken-Spa.“

Und ehrlich gesagt: Vielleicht passt das Flugzeug perfekt zu Trump. Air Force One war bislang immer ein Symbol amerikanischer Macht. Doch dieses neue Modell könnte erstmals auch ein Symbol amerikanischer Reality-TV-Kultur werden. Vielleicht landet es künftig nicht mehr einfach auf Flughäfen, sondern fährt langsam unter dramatischer Musik auf Rollfeldern entlang, während irgendwo ein Sprecher ruft:

„Heute bei America’s Next Top Presidency!“

Die größte Sorge im Pentagon soll übrigens nicht die Korruptionsdebatte sein, sondern Trumps mögliche Sonderwünsche. Insider befürchten:

  • ein komplett vergoldetes Cockpit,
  • einen neuen Tarnmodus in Orange,
  • und die Forderung, dass der Tower künftig bei jeder Landung „Welcome Mr. President Sir Legend“ sagen muss.

Auch Boeing dürfte nervös sein. Denn plötzlich konkurriert der Flugzeugbauer nicht mehr mit Airbus, sondern mit der Innenarchitektur eines Golfpalastes. Ingenieure sollen bereits verzweifelt versucht haben herauszufinden, wie viele Kronleuchter ein Jumbojet tragen kann, bevor er physikalisch eher als fliegendes Schloss gilt.

Und während die politische Elite noch diskutiert, ob das alles legal, moralisch oder einfach nur vollkommen absurd ist, sitzt Donald Trump vermutlich bereits irgendwo mit verschränkten Armen, blickt auf ein Modell des Flugzeugs und sagt:

„George Washington hätte das geliebt.“

Was wahrscheinlich stimmt.

Allerdings hätte George Washington vermutlich spätestens beim vergoldeten Cola-Light-Knopf angefangen zu weinen.

Tags: USA Donald Trump Air Force One Boeing Katar Korruption
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