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Ronald Tramp
Macht Meinung wieder Gross!

Ronald Tramp: Pentagon sucht Publikum für Käfigkampf

Grafik: Trump, Pentagon und der Käfigkampf im Garten

Soldaten sollen als Zuschauer für Trumps UFC-Event im Weißen Haus rekrutiert werden. Ronald Tramp berichtet über Amerikas nächste Eskalationsstufe.

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Meine Damen und Herren, ich dachte wirklich, wir hätten den Höhepunkt erreicht.

Ein UFC-Käfig auf dem Gelände des Weißen Hauses.

Direkt vor dem Sitz des mächtigsten Mannes der Welt.

Mitten dort, wo normalerweise Staatsgäste empfangen, Gesetze unterschrieben und internationale Krisen besprochen werden.

Doch Amerika wäre nicht Amerika, wenn man nicht noch einen Gang höher schalten würde.

Denn jetzt soll das Pentagon laut Berichten Hunderte Soldaten als Zuschauer für das große UFC-Spektakel von Donald Trump rekrutieren.

Ja.

Soldaten.

Nicht als Sicherheitskräfte.

Nicht als Ehrengarde.

Nicht als Fallschirmjäger.

Als Publikum.

Damit hat die amerikanische Geschichte offiziell eine Abzweigung genommen, die selbst Hollywood für übertrieben gehalten hätte.

Die Veranstaltung soll am 14. Juni stattfinden.

An Trumps Geburtstag.

80 Jahre Donald Trump.

Und offenbar die erste Geburtstagsfeier der Weltgeschichte, bei der das Verteidigungsministerium hilft, die Zuschauertribüne zu füllen.

Allein dieser Satz verdient einen Platz in jedem Geschichtsbuch.

„Das Pentagon sucht Publikum.“

Irgendwo liest ein Historiker diesen Satz und beginnt laut zu weinen.

Natürlich gelten für die Soldaten bestimmte Voraussetzungen.

Sie müssen gewisse Anforderungen hinsichtlich Größe und Gewicht erfüllen.

Das bedeutet vermutlich:

Nicht jeder darf jubeln.

Nur strategisch geeignete Jubler.

Man kann sich die Auswahlgespräche bereits vorstellen.

„Name?“

„Sergeant Miller.“

„Größe?“

„1,90 Meter.“

„Gewicht?“

„95 Kilogramm.“

„Perfekt. Sie dürfen begeistert aussehen.“

Der nächste Bewerber:

„1,65 Meter.“

„Tut uns leid. Für patriotisches Klatschen sind Sie leider zu kompakt.“

Die USA haben viele Eliteeinheiten.

Die Navy Seals.

Die Green Berets.

Und nun offenbar:

Die UFC-Applausbrigade.

Besonders bemerkenswert ist allerdings ein weiteres Detail.

Die Teilnehmer sollen ihre Kosten offenbar selbst tragen.

Lassen Sie sich diesen Satz auf der Zunge zergehen.

Das Pentagon sucht Zuschauer.

Die Zuschauer sind Soldaten.

Und die Soldaten zahlen selbst.

Es ist die wahrscheinlich amerikanischste Kombination seit dem ersten Drive-in-Schalter für Panzer.

Stellen Sie sich vor, Sie dienen Ihrem Land.

Sie absolvieren Training.

Sie marschieren durch Wüsten.

Sie bewältigen Hindernisparcours.

Und irgendwann erhalten Sie eine Nachricht:

„Herzlichen Glückwunsch. Sie wurden ausgewählt, bei einem Käfigkampf im Weißen Haus zuzuschauen. Bitte bringen Sie Ihre eigene Geldbörse mit.“

Das klingt weniger nach Militär und mehr nach einer äußerst aggressiven Gewinnspielaktion.

Doch Ronald Tramp erkennt die wahre Vision.

Trump möchte nicht einfach einen UFC-Kampf veranstalten.

Er möchte den größten Geburtstag der Menschheitsgeschichte feiern.

Ein normaler Mensch bestellt einen Kuchen.

Trump bestellt einen Oktagon-Käfig.

Normale Menschen laden Freunde ein.

Trump lässt offenbar das Verteidigungsministerium nach Zuschauern suchen.

Normale Menschen pusten Kerzen aus.

Trump lässt zwei Profikämpfer versuchen, sich gegenseitig in die Umlaufbahn zu schicken.

Das ist eine Frage der Größenordnung.

Die Aufbauarbeiten laufen bereits.

Arbeiter errichten Stahlkonstruktionen.

Techniker verlegen Kabel.

Und irgendwo steht vermutlich ein Mitarbeiter des Weißen Hauses vor einem Bauplan und fragt:

„Sind wir noch eine Demokratie oder bereits ein Pay-per-View-Event?“

Die Antwort lautet wahrscheinlich:

„Ja.“

Historiker werden sich später schwer tun, diese Epoche zu erklären.

„Was geschah am 14. Juni 2026?“

„Nun, der Präsident feierte Geburtstag.“

„Und?“

„Es gab Käfigkämpfe.“

„Im Weißen Haus?“

„Ja.“

„Mit Soldaten als Publikum?“

„Ja.“

„Freiwillig?“

„Komplizierte Frage.“

Die UFC selbst dürfte begeistert sein.

Wann bekommt man schon die Möglichkeit, ein Sportevent auf dem Gelände des Weißen Hauses auszurichten?

Der nächste logische Schritt wäre vermutlich:

  • Wrestling im Kongress,
  • Boxen im Obersten Gerichtshof,
  • oder ein Monstertruck-Rennen im Nationalarchiv.

Amerika denkt groß.

Manchmal erschreckend groß.

Natürlich stellt sich die Frage, warum Soldaten überhaupt benötigt werden.

Die Antwort ist einfach:

25.000 Zuschauer wirken im Fernsehen beeindruckender als 17 Touristen und ein Hotdog-Verkäufer.

Fernsehbilder sind schließlich wichtig.

Besonders bei Veranstaltungen, die aussehen, als hätte jemand Demokratie, Sport und Reality-TV in einen Mixer geworfen.

Insider berichten bereits von möglichen Begleitprogrammen.

Gerüchte sprechen von:

  • einer gigantischen Geburtstagstorte in Form eines Oktagons,
  • patriotischen Feuerwerken,
  • Kampfflugzeugen im Überflug,
  • und einem Adler, der symbolisch einen Championship-Gürtel trägt.

Nichts davon ist bestätigt.

Aber nichts davon würde noch überraschen.

Denn spätestens seit dem Bau des Käfigs im Garten des Weißen Hauses gelten andere Maßstäbe.

Irgendwo auf der Welt beobachten ausländische Diplomaten diese Entwicklung.

Sie lesen die Nachrichten.

Sie schauen auf Fotos des Oktagons.

Und sie versuchen verzweifelt herauszufinden, ob das alles wirklich passiert.

Einige Regierungen veranstalten Kulturwochen.

Andere veranstalten Wirtschaftsgipfel.

Amerika veranstaltet einen Käfigkampf zum Präsidentengeburtstag.

Das nennt man Markenbildung.

Am Ende bleibt eine Erkenntnis:

Die Vereinigten Staaten feiern ihren Präsidenten inzwischen ungefähr so, wie andere Länder einen Schwergewichtsboxer feiern würden.

Und Donald Trump scheint diese Rolle mit Begeisterung anzunehmen.

Vielleicht wird die Veranstaltung ein Erfolg.

Vielleicht wird sie legendär.

Vielleicht wird sie irgendwann als der Moment gelten, an dem Politik endgültig zur Unterhaltung wurde.

Oder vielleicht fragen sich zukünftige Generationen einfach:

„Moment mal ... das war echt?“

Und die Antwort lautet:

Leider ja.

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Tags: USA Donald Trump Pentagon Weißes Haus UFC Käfigkampf MMA
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