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Macht Meinung wieder Gross!

Trump macht das Weiße Haus zur Kampfarena: Ronald Tramp berichtet vom größten Vorgarten der Weltgeschichte

Grafik: Das Weiße Haus wird zur Kampfarena

Ein UFC-Käfigkampf vor dem Weißen Haus sorgt für Aufregung. Ronald Tramp analysiert das vielleicht ungewöhnlichste Sportereignis der amerikanischen Geschichte.

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Freunde,

ich dachte wirklich, ich hätte inzwischen alles gesehen.

Präsidenten, die Golf spielen.

Präsidenten, die Hunde halten.

Präsidenten, die Weihnachtsbäume anzünden.

Präsidenten, die ihre Memoiren schreiben.

Aber nun betreten wir endgültig Neuland.

Denn offenbar soll vor dem Weißen Haus ein UFC-Käfigkampf stattfinden.

Ja.

Vor dem Weißen Haus.

Dem Weißen Haus.

Dem Sitz des mächtigsten Amtes der Welt.

Dem Gebäude, in dem Staatsverträge unterschrieben werden.

Dem Ort, an dem Kriege beendet, Bündnisse geschlossen und historische Entscheidungen getroffen werden.

Und bald möglicherweise auch Kevin aus Florida gegen Chad aus Texas in drei Runden Käfigkampf antreten könnte.

Amerika, meine Freunde.

Amerika.

Die Veranstaltung soll im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten stattfinden.

Und ich muss sagen:

Endlich denkt jemand groß.

Andere Nationen veranstalten Militärparaden.

Andere organisieren Konzerte.

Andere eröffnen Museen.

Amerika verwandelt den Präsidentengarten in eine Mischung aus Gladiatorenarena, Sportevent und Grillfest.

Das nenne ich Kreativität.

Offenbar gibt es Menschen, die daran Kritik üben.

Eine selbsternannte Anti-Korruptionsorganisation hat sogar Klage eingereicht.

Begründung:

Das Weiße Haus dürfe nicht für kommerzielle Zwecke genutzt werden.

Freunde, ich verstehe die Sorge.

Aber man muss auch die Chancen sehen.

Wenn das funktioniert, eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten.

Warum beim Käfigkampf aufhören?

Das Weiße Haus könnte zur weltweit vielseitigsten Eventlocation werden.

Montags UFC.

Dienstags Monster-Truck-Rennen.

Mittwochs Hühnerzuchtmesse.

Donnerstags Reality-TV-Finale.

Freitags Flohmarkt.

Samstags Wrestling.

Sonntags Staatsbesuch.

Die Demokratie wird endlich effizient.

Besonders beeindruckend finde ich die geplanten Sponsorenpakete.

Angeblich soll der Zugang zur Veranstaltung mehrere Millionen Dollar kosten können.

Das bedeutet:

Während normale Touristen ein Foto vom Zaun machen dürfen, genießen andere den exklusiven Blick auf historische Politik zwischen Bratwurststand und Knockout.

George Washington hätte geweint.

Oder Tickets verkauft.

Man weiß es nicht.

Die Kritiker behaupten, nationale Denkmäler würden dadurch zu Werbeflächen für Reiche und Einflussreiche.

Eine harte Anschuldigung.

Andererseits leben wir in einer Zeit, in der Menschen ihre Haustiere auf Social Media monetarisieren.

Warum sollte ein Präsidentenrasen da eine Ausnahme sein?

Vielleicht bekommt der Südrasen künftig einen offiziellen Sponsor.

"Der South Lawn präsentiert von MegaBurger – weil Freiheit Hunger macht."

Ich sehe Potenzial.

Großes Potenzial.

Besonders fasziniert mich die Diskussion um die sogenannte "Klaue".

Eine gigantische Kuppelkonstruktion für das Event.

Offenbar hätte deren Bau nach Ansicht der Kläger genehmigt werden müssen.

Die Vorstellung allein ist fantastisch.

Irgendwo sitzt ein Beamter.

Er prüft Akten.

Dann erhält er einen Antrag:

"Errichtung einer überdimensionalen Kampfkuppel vor dem Weißen Haus."

Und der Beamte denkt vermutlich:

"Immerhin mal etwas anderes als Garagen."

Auch die fehlende Umweltprüfung wird kritisiert.

Das ist verständlich.

Schließlich müssen wichtige Fragen geklärt werden.

Wie reagieren Eichhörnchen auf Käfigkämpfe?

Welche Auswirkungen haben Knockouts auf die lokale Taubenpopulation?

Kann ein Weißkopfseeadler als Ringrichter eingesetzt werden?

Die Wissenschaft braucht Antworten.

Die Regierung hingegen sieht die Sache entspannter.

Die Klage sei unbegründet.

Man wolle lediglich verhindern, dass ein historisches Ereignis stattfinde.

Und da muss ich zustimmen.

Historisch wäre es zweifellos.

Nicht unbedingt wegen des Sports.

Sondern weil künftig sämtliche Geschichtsbücher angepasst werden müssten.

"1776: Unabhängigkeitserklärung."

"1865: Ende des Bürgerkriegs."

"1969: Mondlandung."

"2026: Käfigkampf vor dem Weißen Haus."

Eine beeindruckende Chronologie.

Doch warum überhaupt auf Kampfsport beschränken?

Wenn wir schon Geschichte schreiben, dann richtig.

Ich fordere olympische Disziplinen auf dem gesamten Regierungsgelände.

100-Meter-Sprint zwischen Oval Office und Pressezentrum.

Hürdenlauf über Haushaltsdebatten.

Synchronschwimmen im Reflexionsbecken.

Marathon durch sämtliche Behörden.

Der Gewinner erhält einen Regierungsauftrag.

Das spart Zeit.

Vielleicht erleben wir bald auch die erste Präsidenten-Pressekonferenz mit Octagon-Regeln.

Jeder Journalist bekommt drei Fragen.

Danach fünf Minuten Bodenkampf mit dem Pressesprecher.

Die Einschaltquoten würden explodieren.

CNN wäre begeistert.

Fox News ebenfalls.

Und die Zuschauer hätten endlich einen Grund, politische Debatten freiwillig zu verfolgen.

Am Ende zeigt die ganze Geschichte vor allem eines:

Amerika bleibt das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Während andere Staaten darüber diskutieren, wo ein Fahrradständer aufgestellt werden darf, diskutiert man in Washington darüber, ob man eine professionelle Kampfarena auf dem Rasen des Präsidentensitzes errichten kann.

Das ist eine Größenordnung, die Respekt verdient.

Ob die Veranstaltung tatsächlich stattfindet, werden Gerichte entscheiden.

Doch unabhängig vom Ausgang bleibt ein historischer Erfolg.

Denn es ist gelungen, dass Menschen weltweit einen Satz lesen mussten, den vorher niemand für möglich gehalten hätte:

"Bundesklage gegen Käfigkampf vor dem Weißen Haus."

Und allein dafür hat sich die gesamte Diskussion bereits gelohnt.

Ich jedenfalls freue mich auf die Zukunft.

Denn wenn das funktioniert, steht uns eine goldene Ära der Eventpolitik bevor.

Und dann, meine Freunde, wird Geschichte nicht mehr geschrieben.

Sie wird im Hauptkampf ausgetragen.

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Tags: USA Donald Trump Washington Weißes Haus UFC Käfigkampf
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