RT
Ronald Tramp
Macht Meinung wieder Gross!

500.000-Dollar-Tickets und Buh-Rufe: Donald Trump erlebt den teuersten Chor der Welt

Grafik: 500.000-Dollar-Tickets und zehn Sekunden Buhen

Donald Trump besucht das teuerste Basketballspiel aller Zeiten – und erlebt im Madison Square Garden eine akustische Überraschung. Ronald Tramp war natürlich dabei.

Open-How2 - Banner 004Partnerlink

Freunde,

es war ein historischer Abend.

Nicht nur für Basketball.

Nicht nur für New York.

Nicht nur für Amerika.

Sondern für die gesamte Menschheit.

Denn irgendwo zwischen Eintrittspreisen in Höhe eines Einfamilienhauses, einer Armee aus Sicherheitskräften und einem Basketballspiel, das beinahe zur Nebensache wurde, ereignete sich etwas Bemerkenswertes.

Donald Trump betrat die Arena.

Und die Arena antwortete.

Laut.

Sehr laut.

Man muss sich das vorstellen.

Die Eintrittskarten kosteten teilweise über 9000 Dollar.

Direkt am Spielfeldrand wurden Berichten zufolge Plätze für bis zu 500.000 Dollar angeboten.

500.000 Dollar!

Für diesen Preis bekommt man in manchen Regionen ein Haus.

In anderen Regionen zwei Häuser.

Und in New York immerhin ungefähr einen besonders ambitionierten Wandschrank.

Trotzdem waren die Plätze ausverkauft.

Die Elite der Elite war da.

Milliardäre.

Prominente.

Investoren.

Manager.

Menschen, die vermutlich mehr Geld für ihre Armbanduhr ausgegeben haben als andere für ihr Auto.

Und genau diese Menschen verwandelten sich plötzlich in einen gigantischen Stadionchor.

Denn als Trump auf den Videoleinwänden erschien, begann das große Konzert.

Ein Teil jubelte.

Ein Teil buhte.

Und laut Berichten gewann die Fraktion der Buh-Rufer nach Punkten.

Es war vermutlich das teuerste Ausbuhen der Weltgeschichte.

Andere Menschen zahlen Geld, um Musik zu hören.

Hier zahlten Menschen Hunderttausende Dollar, um ihre Meinung akustisch mitzuteilen.

Das nenne ich Engagement.

Ich rechne kurz nach.

Wenn mehrere tausend Zuschauer Tickets im Wert von tausenden Dollar gekauft haben, dürfte jede einzelne Sekunde des Buhens Millionen gekostet haben.

Wirtschaftswissenschaftler sprechen bereits von der ersten börsennotierten Missfallensbekundung der Geschichte.

Besonders faszinierend finde ich die Sicherheitsmaßnahmen.

Tausende Polizisten.

Hunderte Secret-Service-Agenten.

Kontrollen.

Absperrungen.

Verbotene Taschen.

Abgesagte Veranstaltungen.

Der Madison Square Garden wurde zeitweise besser geschützt als ein Goldlager.

Vermutlich hätte man einfacher eine Mondlandung organisieren können.

Irgendwo saß ein Sicherheitsbeamter vor Bildschirmen und beobachtete jede Bewegung.

„Person in Reihe 14 hebt eine Cola.“

„Beobachten!“

„Person in Reihe 18 geht zur Toilette.“

„Alarmstufe Gelb!“

„Person in Reihe 23 buht.“

„Das war zu erwarten.“

Dabei sollte eigentlich Basketball gespielt werden.

Zumindest theoretisch.

Praktisch bestand der Abend aus drei parallelen Veranstaltungen:

Basketball.

Politik.

Und Zuschauerakustik.

Die NBA veranstaltete ein Finale.

Die Fans veranstalteten eine Volksabstimmung.

Und die Medien veranstalteten ein Live-Experiment zur Lautstärkemessung.

Der eigentliche Gewinner des Abends war wahrscheinlich der Schallpegel.

Besonders beeindruckend ist die Vorstellung, wie die Spieler das Ganze wahrgenommen haben müssen.

Victor Wembanyama erzielt Punkte.

Jalen Brunson antwortet.

Die Halle tobt.

Dann erscheint plötzlich der Präsident auf dem Bildschirm.

Und die Stimmung wechselt schneller als die Kurse einer Kryptowährung.

Plötzlich wusste vermutlich niemand mehr, ob gerade ein Korb gefallen oder eine Wahl ausgezählt worden war.

Ich stelle mir vor, wie verwirrt manche internationale Zuschauer gewesen sein müssen.

Ein Tourist aus Europa schaltet ein.

„Ah, amerikanischer Basketball.“

Zehn Minuten später:

„Moment mal, warum diskutiert die ganze Halle über Politik?“

Willkommen in Amerika.

Hier kann selbst ein Sportereignis gleichzeitig Wahlkampf, Sicherheitsübung und Gesellschaftsstudie sein.

Besonders gefällt mir die Aussage, Sport verbinde die Menschen.

Eine wunderschöne Idee.

Eine edle Vision.

Eine fast poetische Vorstellung.

Und tatsächlich stimmt sie.

Denn an diesem Abend waren sich alle Zuschauer vollkommen einig.

Sie wollten laut sein.

Über alles andere wurde diskutiert.

Aber beim Thema Lautstärke herrschte nationale Einheit.

Es war Demokratie in ihrer akustischsten Form.

Währenddessen lief auf dem Spielfeld ein Finale, das eigentlich selbst genug Schlagzeilen geliefert hätte.

Victor Wembanyama spielte großartig.

Die Spurs kämpften sich zurück.

Die Knicks versuchten alles.

Dreier flogen durch die Luft.

Die Spannung stieg.

Die letzten Minuten waren dramatisch.

Doch irgendwo über allem schwebte die Erkenntnis:

Heute konkurriert selbst ein NBA-Finale mit einer Einblendung auf der Videowand.

Und das muss man erst einmal schaffen.

Am Ende frage ich mich, ob dies nicht die Zukunft des Sports ist.

Vielleicht werden künftig alle Spiele so organisiert.

Vor dem Anpfiff erscheint eine bekannte Persönlichkeit auf dem Bildschirm.

Danach misst man die Lautstärke.

Der Sieger erhält einen Pokal.

Die eigentliche Partie wird dann irgendwo nebenbei gespielt.

Die Fernsehsender würden Rekorde feiern.

Die Werbewirtschaft ebenfalls.

Und die Fans hätten endlich zwei Wettbewerbe zum Preis von einem.

Doch eines muss man den Amerikanern lassen.

Wenn sie ein Spektakel veranstalten, dann richtig.

Normale Länder haben Basketballspiele.

Amerika veranstaltet gesellschaftliche Großexperimente mit Sportbeilage.

Und deshalb wird dieser Abend vermutlich in Erinnerung bleiben.

Nicht nur wegen der Punkte.

Nicht nur wegen der Dreier.

Nicht nur wegen des Sieges der Spurs.

Sondern weil irgendwo in New York Menschen für den Preis eines Luxuswagens Eintritt bezahlten, um anschließend gemeinsam zehn Sekunden lang sehr laut ihre Meinung kundzutun.

Das, meine Freunde, ist Effizienz.

Und vermutlich die teuerste Form des Buhens, die die Welt jemals erleben wird.

EoT - Banner 002Partnerlink
Tags: USA Donald Trump NBA Basketball New York Knicks San Antonio Spurs Madison Square Garden
a
Das könnte dich auch interessieren
Donald Trump will plötzlich Basketball retten
Trump macht das Weiße Haus zur Kampfarena: Ronald Tramp berichtet vom größten Vorgarten der Weltgeschichte
Vom Kapitol ins Pentagon: Der Karriereweg, den niemand kommen sah
Trump ersetzt die Konzertstars – und wird selbst die Show
‹ Vorheriger
Trump macht das Weiße Haus zur Kampfarena: Ronald Tramp beri…
Nächster ›
5000 Beamte für eine Büroklammer…
Verpasse keine Enthüllung!
Abonniere meinen Newsletter und erhalte die Wahrheit regelmäßig – direkt und ungefiltert.