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Macht Meinung wieder Gross!

Elon Musk kauft sich zurück in die Politik – Beliebtheit leider ausverkauft

Grafik: Elon Musk - Millionen, Raketen und mächtig viel Politik

Elon Musk ist zurück im politischen Geldregen: Millionen für die Republikaner, Milliardenaufträge für SpaceX und offenbar ein Beliebtheitswert, den selbst ein kaputter Tesla-Akku bemitleiden würde. Ronald Tramp untersucht das neue Geschäftsmodell „Politik gegen Raumfahrt“.

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Liebe Freunde,

es gibt Menschen, die gehen in die Politik, weil sie etwas verändern wollen.

Andere gehen in die Politik, weil sie Verantwortung übernehmen möchten.

Und dann gibt es Elon Musk.

Elon geht offenbar in die Politik, weil irgendwo noch eine Rechnung offen ist.

Ich bin Ronald Tramp, vielleicht der einzige investigative Reporter der westlichen Hemisphäre, der gleichzeitig Tesla-Aktienkurse, amerikanische Wahlkampfspenden und Raketenstarts beobachten kann, ohne anschließend drei Wochen in psychologische Betreuung zu müssen.

Und ich sage euch:

Elon ist zurück!

Nicht auf dem Mars.

Nicht auf dem Mond.

Nicht einmal zwingend bei Tesla.

Nein.

In der amerikanischen Politik.

Mit Geld.

Sehr viel Geld.

Denn Musk will die Republikaner im Wahlkampf offenbar wieder kräftig unterstützen.

Das ist bemerkenswert, denn Elon hat in den vergangenen Jahren eine politische Entwicklung hingelegt, gegen die eine SpaceX-Rakete beim Wiedereintritt wie ein Regionalzug mit Fahrradabteil wirkt.

Er kam.

Er spendete.

Er twitterte.

Er regierte gefühlt kurzzeitig mit.

Er stritt sich.

Er verschwand.

Und jetzt kommt er wieder.

Amerikanische Politik ist inzwischen weniger Demokratie als eine Staffel „Elon sucht den Superpräsidenten“.

Geld hilft immer – außer vielleicht beim Sympathiewert

USA-Experte Peter Kleim bringt dabei einen faszinierenden Gedanken ins Spiel:

Geld hilft im Wahlkampf.

Eine bahnbrechende Erkenntnis!

Ronald Tramp Investigations hat sofort nachgerechnet und festgestellt:

Tatsächlich akzeptieren amerikanische Wahlkampforganisationen weiterhin Geld.

Wir waren schockiert.

Doch Musk besitzt davon glücklicherweise ungefähr genug, um jedem Wahlberechtigten persönlich einen Kugelschreiber zu schenken und anschließend noch Liechtenstein zu kaufen.

Das Problem ist nur:

Der Geldbote selbst könnte politisch ungefähr so beliebt sein wie eine automatische Windows-Aktualisierung fünf Minuten vor einer Präsentation.

Musk gilt mittlerweile als extrem polarisierende Persönlichkeit.

Was bedeutet:

Seine Millionen könnten Kandidaten helfen.

Seine persönliche Unterstützung könnte dagegen bei manchen Wählern ungefähr folgende Reaktion auslösen:

„Vielen Dank für die Spende. Könnten Sie jetzt bitte 800 Kilometer vom Wahlkampfveranstaltungsort entfernt bleiben?“

Das wäre eine völlig neue politische Strategie:

Der unsichtbare Großspender.

Man nimmt das Geld, versteckt den Milliardär und hofft, dass niemand die Rakete auf dem Parkplatz bemerkt.

SpaceX entdeckt zufällig Washington

Natürlich geht es dabei keineswegs nur um Eitelkeit.

Elon Musk besitzt nämlich SpaceX.

Und SpaceX besitzt Raketen.

Und die amerikanische Regierung besitzt etwas, das Musk besonders interessant finden dürfte:

Aufträge.

Große Aufträge.

Sehr große Aufträge.

Aufträge, bei denen normale Menschen beim Lesen der Summe glauben, versehentlich ihre Telefonnummer eingegeben zu haben.

SpaceX ist stark von staatlichen Aufträgen abhängig. Militär, Raumfahrt, Satelliten, nationale Sicherheit – Washington benötigt zunehmend Technik, bei der Musk zufälligerweise sagen kann:

„Was für ein unglaublicher Zufall! Genau so etwas verkaufen wir!“

Parallel zu Musks politischer Rückkehr erhält SpaceX erneut einen bedeutenden Regierungsauftrag.

Ich unterstelle selbstverständlich keinerlei Zusammenhang.

Ich stelle lediglich fest:

Wenn Ronald Tramp einem Restaurant 50 Millionen Dollar spendet und fünf Minuten später kostenlos Schnitzel bekommt, würde zumindest meine Steuerberaterin kurz die Augenbraue heben.

Bei Musk reden wir natürlich nicht über Schnitzel.

Wir reden über Raketen.

Und Raketen sind gewissermaßen Schnitzel mit Triebwerk und Verteidigungsbudget.

Der neue Washingtoner Kreislauf

Damit entsteht ein faszinierendes amerikanisches Ökosystem.

Musk unterstützt Politik.

Politik braucht SpaceX.

SpaceX bekommt Aufträge.

Musk verdient Geld.

Musk kann Politik unterstützen.

Das ist keine Kreiswirtschaft.

Das ist ein politisches Perpetuum mobile mit Starlink-Antenne.

Man könnte praktisch einen Pfeilkreis malen:

Musk → Wahlkampf → Washington → SpaceX → Musk

Und irgendwo daneben steht der amerikanische Steuerzahler mit einem Pappbecher Kaffee und fragt:

„Bin ich eigentlich auch Teil dieses Systems?“

Natürlich!

Du bist der Teil mit der Kreditkarte.

Republikaner zwischen Geldkoffer und Musk-Faktor

Für die Republikaner entsteht deshalb ein interessantes Problem.

Auf der einen Seite:

Elon Musks Geld.

Auf der anderen Seite:

Elon Musk.

Das ist ungefähr so, als würde jemand zur Geburtstagsparty einen gigantischen Scheck mitbringen, gleichzeitig aber ankündigen, anschließend sechs Stunden lang seine eigenen Tweets vorzulesen.

Man möchte das Geschenk.

Man fürchtet das Rahmenprogramm.

Denn Wahlkämpfe brauchen Geld.

Fernsehspots kosten Geld.

Mitarbeiter kosten Geld.

Veranstaltungen kosten Geld.

Datenanalysen kosten Geld.

Und vermutlich kostet inzwischen sogar das Schild „Wir kämpfen gegen das Establishment“ mehrere Millionen Dollar.

Musk kann hier enorm helfen.

Doch wenn ein Großspender gleichzeitig selbst zur politischen Marke wird, verwandelt sich Unterstützung schnell in Gepäck.

Und Elon reist bekanntlich nicht mit Handgepäck.

Er bringt die komplette Startrampe mit.

Ronald Tramps fantastische Musk-Lösung

Ich habe deshalb einen Vorschlag.

Elon Musk sollte seine beiden größten Herausforderungen miteinander verbinden.

Problem eins:

Er möchte politisch Einfluss nehmen.

Problem zwei:

Nicht jeder Amerikaner möchte ihn dabei sehen.

Lösung:

Politischer Wahlkampf vom Mars.

SpaceX bringt Elon zum Mars.

Starlink überträgt seine Spenden.

Die Republikaner bekommen das Geld.

Die amerikanischen Wähler bekommen ungefähr 225 Millionen Kilometer Sicherheitsabstand.

Alle gewinnen!

Das wäre vielleicht sogar Musks größter Erfolg.

Nicht Tesla.

Nicht SpaceX.

Nicht Starlink.

Sondern die erste interplanetare Wahlkampfspende der Menschheitsgeschichte.

Bis dahin bleibt uns allerdings das faszinierende Schauspiel eines Milliardärs, der beweist, dass man mit genügend Geld praktisch alles kaufen kann:

Raketen.

Satelliten.

Unternehmen.

Politischen Einfluss.

Regierungsaufträge.

Nur eine Sache bleibt erstaunlich widerspenstig:

Beliebtheit.

Und irgendwo in Washington sitzt vermutlich gerade ein republikanischer Wahlkampfmanager, betrachtet einen gigantischen Spendenscheck und flüstert:

„Fantastisch, Elon. Wirklich fantastisch. Und jetzt bitte nichts posten.“

Ich bin Ronald Tramp.

Ich beobachte das weiter.

Notfalls aus einem Bunker.

Mit Starlink.

Bezahlt wird selbstverständlich von der Regierung.

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Tags: USA Donald Trump Elon Musk SpaceX Republikaner Wahlkampfspenden US-Wahlkampf
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