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Ronald Tramp
Macht Meinung wieder Gross!

Frankreich regiert jetzt durch die blaue Brille!

Grafik: Frankreich regiert mit Stil

Emmanuel Macron trägt wieder seine legendäre blaue Sonnenbrille – sogar im Élysée-Palast. Ronald Tramp deckt auf, warum Frankreich plötzlich aussieht wie ein Science-Fiction-Film mit Präsident, Sultan und Designer-Optik.

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Meine Damen und Herren...

Frankreich hat wieder zugeschlagen.

Nicht mit Baguettes.

Nicht mit Käse.

Nicht mit Atomkraft.

Nein.

Mit einer Sonnenbrille.

Und nicht irgendeiner.

Die berühmte blaue Präsidentenbrille ist zurück.

Ich sage Ihnen:

Wenn ein Staatsoberhaupt inzwischen mehr Schlagzeilen mit seiner Brille macht als mit politischen Entscheidungen, dann lebt Europa offiziell im Modezeitalter der Diplomatie.

Emmanuel Macron erschien erneut mit jener Pilotensonnenbrille, deren Gläser so intensiv blau leuchten, dass man vermutet, sie seien direkt aus einem Science-Fiction-Film ausgeliehen worden.

Sie erinnern ein wenig an einen Geheimagenten.

Ein wenig an einen Formel-1-Fahrer.

Und ein ganz kleines bisschen an jemanden, der gerade versehentlich in einen Optiker gefallen ist.

Natürlich gibt es laut Berichten gesundheitliche Gründe.

Ein Problem am Auge.

Und selbstverständlich ist das nichts, worüber man sich lustig machen sollte.

Aber über die Reaktionen?

Meine Damen und Herren...

Die sind Gold wert.

Denn sobald ein Präsident eine auffällige Brille trägt, verwandelt sich das Internet augenblicklich in ein internationales Expertengremium.

Innerhalb von fünf Minuten entstehen tausende Theorien.

"Das ist ein geheimes Militärdisplay."

"Nein, das ist KI."

"Nein, die Brille übersetzt automatisch Politikerreden in verständliche Sprache."

Die letzte Funktion wäre übrigens revolutionär.

Ich würde sofort zwei Exemplare bestellen.

Ich stellte mir den Élysée-Palast vor.

Der Sultan von Oman betritt den Saal.

Alles ist geschniegelt.

Alles glänzt.

Die Kameras klicken.

Und plötzlich erscheint Macron mit dieser strahlend blauen Brille.

Für einen kurzen Moment denken vermutlich alle Fotografen:

"Hat gerade jemand den Präsidenten gegen den Hauptdarsteller aus 'Top Gun: Diplomacy' ausgetauscht?"

Fantastisch.

Frankreich schafft es eben immer wieder, selbst medizinische Notwendigkeiten aussehen zu lassen wie eine neue Luxuskollektion aus Paris.

Ich sehe bereits die Werbekampagne.

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"Für alle, die ihre Außenpolitik mit Stil betrachten möchten."

Lieferbar in den Farben:

Republik-Blau.

Élysée-Silber.

Und selbstverständlich:

EU-Sternengold.

Der Preis?

Vermutlich ungefähr so hoch wie eine Eigentumswohnung in Paris.

Natürlich beginnt sofort die große Analyse.

Politikexperten diskutieren nicht mehr über Staatsfinanzen.

Nicht über NATO.

Nicht über die EU.

Nein.

Über Gläser.

"Spiegelt die Farbe Entschlossenheit wider?"

"Hat der Rahmen strategische Bedeutung?"

"Sendet die Tönung Signale an Brüssel?"

Meine Damen und Herren...

Wenn Experten einmal angefangen haben, gibt es kein Halten mehr.

In Frankreich wird vermutlich bereits eine Kommission gegründet.

Hoher Rat zur präsidialen Sonnenbrillenkoordination.

Zwölf Professoren.

Vier Stilberater.

Drei Historiker.

Und mindestens ein Sommelier.

Frankreich eben.

Ich stelle mir inzwischen die nächsten diplomatischen Gipfel vor.

Der britische Premier erscheint mit Regenschirm.

Der italienische Regierungschef bringt Designer-Schuhe.

Der amerikanische Präsident trägt selbstverständlich eine Baseballkappe.

Macron?

Er setzt langsam die blaue Brille auf.

Alle verstummen.

Der Dolmetscher flüstert:

"Jetzt wird verhandelt."

Selbst der Sultan dürfte sich gedacht haben:

"Interessanter Look."

Und genau deshalb liebe ich internationale Politik.

Sie überrascht einen ständig.

Vor allem mit Dingen, die in keinem Lehrbuch stehen.

Kapitel eins der Diplomatie:

Freundlich lächeln.

Kapitel zwei:

Hand schütteln.

Kapitel drei:

Eine Sonnenbrille tragen, über die das gesamte Internet diskutiert.

Genial.

Ich fordere deshalb eine europäische Kleiderordnung.

Jeder Regierungschef erhält künftig ein offizielles Markenzeichen.

Deutschland bekommt Funktionsjacken.

Italien maßgeschneiderte Anzüge.

Spanien Sonnenhüte.

Die Niederlande Holzschuhe in Diplomatenedition.

Und Frankreich selbstverständlich Hightech-Sonnenbrillen.

Dann erkennt jeder sofort, wer gerade den Gipfel betritt.

Die Sicherheitsdienste wären begeistert.

Natürlich würde daraus sofort ein Wettbewerb entstehen.

Wer trägt die spektakulärste Staatsmode?

Die Vereinten Nationen müssten eine eigene Kategorie einführen.

"Beste außenpolitische Accessoire-Performance."

Oscar.

Grammy.

Goldene Brille.

Alles gleichzeitig.

Doch die eigentliche Wahrheit ist viel einfacher.

Ein Präsident trägt wegen eines Augenproblems eine auffällige Brille.

Und die ganze Welt spricht plötzlich über Mode.

Das zeigt einmal mehr:

Politik besteht heute zu fünfzig Prozent aus Entscheidungen...

...und zu fünfzig Prozent aus Fotos.

Früher wurde Geschichte mit Reden geschrieben.

Heute genügt ein einziges Bild.

Ein Klick.

Ein Meme.

Eine Überschrift.

Und schon diskutiert ganz Europa über eine Brille.

Ich bin Ronald Tramp.

Und ich sage Ihnen:

Falls die nächste große europäische Krise tatsächlich durch eine Sonnenbrille ausgelöst wird...

...dann sollten wir vorsichtshalber auch Krawatten, Schuhe und Manschettenknöpfe unter diplomatischen Schutz stellen.

Denn in der modernen Politik reicht manchmal schon ein neues Accessoire...

...und die Welt hat wieder Stoff für eine Woche Schlagzeilen.

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Tags: Diplomatie Frankreich Europa Emmanuel Macron Sonnenbrille Élysée
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