Donald Trump geht zum Gesundheitscheck – und ganz Amerika analysiert plötzlich blaue Flecken, Aspirin und patriotische Backenzähne.
Ich bin Ronald Tramp. Viele nennen mich den einzigen Journalisten mit genügend Ausdauer, um gleichzeitig politische Pressekonferenzen, Fast-Food-Menüs und medizinische Wunder zu analysieren. Und glauben Sie mir: Was derzeit rund um Donald Trumps Gesundheitsuntersuchung passiert, ist größer als jede Netflix-Serie. Größer als jede Krankenhaussoap. Wahrscheinlich größer als das gesamte amerikanische Gesundheitssystem selbst. Was zugegeben nicht besonders schwierig ist.
Donald Trump wird also Ende Mai im berühmten Walter-Reed-Militärkrankenhaus untersucht. Das Weiße Haus spricht von einer „regelmäßigen Gesundheitsvorsorge“. Ein Satz, der so harmlos klingt wie „leichter Nieselregen“, kurz bevor ein Tornado ein Einkaufszentrum wegträgt.
Natürlich geht es nicht nur um irgendeinen Gesundheitscheck. Nein. Es geht um den Gesundheitszustand eines Mannes, der offiziell fast 80 Jahre alt wird, aber sich selbst ungefähr wie ein genetisch optimierter Superheld aus einem patriotischen Marvel-Film beschreibt.
„Ausgezeichnete Herz-Kreislauf-Gesundheit“, sagte Trump zuletzt über sich selbst. Fantastisch. Atemberaubend. Wahrscheinlich hat sein Herz laut Experten mehr Energie als manche Windparks in Europa.
Und seien wir ehrlich: Dieser Mann lebt seit Jahrzehnten hauptsächlich von Hamburgern, Cola und purer Selbstbewunderung. Dass sein Herz überhaupt noch schlägt, ist für viele Wissenschaftler bereits ein medizinisches Weltwunder. Einige Forscher vermuten inzwischen, dass Trumps Blutgruppe möglicherweise aus Barbecue-Soße besteht.
Besonders aufregend: Dieses Mal gibt es auch eine zahnärztliche Untersuchung.
Die Medien waren sofort elektrisiert.
CNN schaltete vermutlich bereits einen „Breaking Teeth News“-Ticker. Irgendwo analysiert bestimmt schon ein Experte die strategische Bedeutung von Trumps Backenzähnen für die geopolitische Stabilität der NATO.
Fox News dagegen dürfte bereits berichten, dass amerikanische Zähne unter Trump stärker, weißer und patriotischer geworden seien als jemals zuvor. Wahrscheinlich werden die Molaren bald als nationale Sicherheitsreserve eingestuft.
Und dann natürlich die Sache mit den blauen Flecken an den Händen.
Meine Damen und Herren.
Die berühmten Trump-Flecken.
Ganz Amerika diskutiert inzwischen über diese Hände wie früher über den Zapruder-Film oder Area 51. Menschen zoomen in Pressefotos hinein, als würden sie dort den geheimen Zugang zu einer unterirdischen Echsenregierung entdecken.
Das Weiße Haus erklärte die Flecken mit Aspirin.
ASPIRIN!
Ein Medikament, das normalerweise von Menschen genommen wird, die nach dem dritten Grillwürstchen sagen: „Oh, jetzt drückt’s ein bisschen.“
Doch plötzlich klingt Aspirin wie ein streng geheimes Regierungsprogramm. Manche Verschwörungstheoretiker tun bereits so, als hätte Trump nicht einfach blaue Flecken, sondern würde nachts an ein geheimes NASA-Experiment angeschlossen.
Ich sage Ihnen: In Amerika kann selbst eine Aspirin-Tablette innerhalb von zwölf Stunden zur Staatsaffäre werden.
Natürlich behauptet Trump weiterhin, er sei in hervorragender Verfassung. Und ehrlich gesagt: Seine Energie ist tatsächlich bemerkenswert. Der Mann hält stundenlange Reden, beschwert sich gleichzeitig über Windräder, Migranten, Wasserhähne, Elektroautos und wahrscheinlich über den Luftdruck im Atlantik – alles ohne sichtbare Ermüdung.
Normale Menschen sind nach einer Familienfeier erschöpft. Trump hingegen veranstaltet täglich emotionale Achterbahnfahrten mit Mikrofon.
Man stelle sich nur die eigentliche Untersuchung vor.
Der Arzt betritt den Raum.
„Herr Präsident, wir messen jetzt Ihren Blutdruck.“
Trump: „Der beste Blutdruck. Leute sagen, sie hätten noch nie so einen fantastischen Blutdruck gesehen.“
EKG-Gerät explodiert vor Überforderung.
Der Arzt schaut nervös auf die Werte.
„Sir… medizinisch gesehen ergibt das keinen Sinn.“
Trump nickt stolz.
„Exakt. Deshalb bin ich Donald Trump.“
Anschließend vermutlich der Sehtest.
„Können Sie die Buchstaben lesen?“
Trump: „Ich sehe nur Sieg.“
Der Hörtest?
„Können Sie diesen Ton hören?“
Trump: „Ja. Das sind die Medien, die mich unfair behandeln.“
Und dann die Zahnuntersuchung. Wahrscheinlich der gefährlichste Moment des gesamten Tages. Denn jeder Zahnarzt weiß: Sobald ein Politiker den Mund öffnet, besteht grundsätzlich ein erhöhtes Risiko für nationale Turbulenzen.
Ich stelle mir vor, wie drei Secret-Service-Agenten neben dem Behandlungsstuhl stehen, während der Zahnarzt verzweifelt versucht, eine Zahnsteinentfernung durchzuführen, ohne versehentlich eine internationale Krise auszulösen.
„Bitte einmal spülen.“
Trump: „Fake Water.“
Die eigentliche Sensation ist aber etwas anderes: Trump wird 80.
ACHTZIG.
Und trotzdem bewegt er sich weiterhin mit der Energie eines Mannes, der gerade zwei Energy-Drinks, vier Cheeseburger und die Aufmerksamkeit eines gesamten Nachrichtensenders konsumiert hat.
Andere Menschen in diesem Alter beschäftigen sich mit Gartenarbeit oder Vogelhäusern. Trump dagegen führt Wahlkampfauftritte durch, beleidigt politische Gegner in Großbuchstaben und diskutiert öffentlich über Duschdruck.
Das ist keine normale Alterung mehr. Das ist eine eigene Naturgewalt.
Vielleicht wird die Untersuchung am Ende tatsächlich ergeben, dass Donald Trump medizinisch gesehen gar kein Mensch mehr ist, sondern ein seltenes amerikanisches Dauerphänomen. Eine Mischung aus Steak, Ego und Kabelnachrichten.
Und irgendwo im Walter-Reed-Krankenhaus wird vermutlich ein völlig erschöpfter Arzt am Ende des Tages leise murmeln:
„Medizinisch ist das unmöglich… aber politisch offenbar sehr erfolgreich.“