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Ronald Tramp
Macht Meinung wieder Gross!

Die fliegende Präsidenten-Suite – Luxus über den Wolken!

Grafik: Das fliegende Luxusgeschenk

Donald Trump hebt erstmals mit seiner neuen Präsidentenmaschine ab – einem Luxus-Jumbo aus Katar. Ronald Tramp untersucht die wohl luxuriöseste "Spende" der jüngeren Politikgeschichte und fragt: Ab wann hat ein Geschenk eigentlich vier Triebwerke?

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Meine Damen und Herren...

Es ist passiert.

Endlich.

Die vermutlich luxuriöseste Mitfahrgelegenheit der Welt hat ihren ersten offiziellen Präsidentenflug absolviert.

Donald Trump steigt in eine Boeing 747.

Nicht irgendeine Boeing.

Nein.

Eine Boeing, bei der wahrscheinlich sogar die Getränkehalter eine eigene Sicherheitsfreigabe besitzen.

Und das Beste?

Sie soll die amerikanischen Steuerzahler angeblich "ziemlich wenig" gekostet haben.

Meine Damen und Herren...

Ich liebe solche Formulierungen.

"Ziemlich wenig."

Das klingt ungefähr so präzise wie:

"Ein bisschen Weltall."

Oder:

"Leicht luxuriös."

Oder:

"Minimal vergoldet."

Fantastisch.

Natürlich ist das Flugzeug nicht irgendein Flugzeug.

Es soll einen Wert von mehreren hundert Millionen Euro haben.

Das ist ungefähr der Moment, in dem jeder normale Mensch fragt:

"Moment...

Wer schenkt eigentlich ein Flugzeug?"

Ich bekomme zum Geburtstag manchmal eine Flasche Wein.

Andere erhalten einen Pullover.

Donald Trump?

Eine Boeing 747.

Die Messlatte für Geburtstagsgeschenke ist damit offiziell außer Betrieb.

Ich stelle mir das Gespräch vor.

"Was schenken wir dem Präsidenten?"

"Einen Kugelschreiber?"

"Zu klein."

"Einen Blumenstrauß?"

"Zu gewöhnlich."

"Wie wäre es mit einem Jumbojet?"

"Jetzt wird's interessant."

Meine Damen und Herren...

So beginnt vermutlich keine normale Wunschliste.

Natürlich betonen alle Beteiligten sofort:

"Das Flugzeug ging offiziell an das Verteidigungsministerium."

Ah...

Dann ist ja alles völlig unkompliziert.

Das erinnert mich an Menschen, die sagen:

"Der Kuchen gehört nicht mir...

...ich bewahre ihn nur auf."

Sehr beruhigend.

Ich liebe Bürokratie.

Sie findet wirklich für alles einen Ordner.

Natürlich meldeten sich sofort die politischen Gegner.

Sie sprechen von Bestechung.

Andere sprechen von einer großzügigen Spende.

Wieder andere sprechen von einer rechtlichen Grauzone.

Und Ronald Tramp?

Ich spreche von der teuersten Mitfahrgelegenheit der Welt.

Denn egal, wie man es nennt...

Ein Präsident sitzt plötzlich in einem Flugzeug, das vermutlich luxuriöser eingerichtet ist als manche Fünf-Sterne-Hotels.

Ich möchte diese Ausstattung sehen.

Bestimmt gibt es Sitze mit Massagefunktion.

Goldene Wasserhähne.

Eine Kaffeemaschine mit diplomatischem Status.

Und wahrscheinlich Teppiche, bei denen selbst Museumsdirektoren nervös werden.

Ich stelle mir den Sicherheitscheck vor.

"Bitte legen Sie Schlüssel, Handy und Privatflugzeug in die Wanne."

Fantastisch.

Besonders gefällt mir die Erklärung, dass lediglich die sicherheitstechnische Aufrüstung bezahlt worden sei.

Nur die Aufrüstung.

Das klingt ungefähr so bescheiden wie:

"Ich habe nur das Schloss für mein neues Schloss gekauft."

Oder:

"Das Haus war kostenlos, nur die Einrichtung kostete etwas."

Sehr sympathisch.

Natürlich braucht eine Präsidentenmaschine besondere Technik.

Kommunikationssysteme.

Schutzmaßnahmen.

Abwehrsysteme.

Das ist völlig nachvollziehbar.

Aber ich stelle mir vor, wie die Ingenieure arbeiten.

"Chef?"

"Ja?"

"Wir brauchen noch eine sichere Telefonleitung."

"Kein Problem."

"Und ein Raketenabwehrsystem."

"Auch kein Problem."

"Außerdem hätte der Präsident gern etwas mehr Beinfreiheit."

"Das wird teuer."

Ich fordere deshalb völlige Transparenz.

Jeder Präsidentenflug sollte künftig live kommentiert werden.

Nicht der Flug.

Die Ausstattung.

"Kommen wir nun zur goldenen Kaffeetasse."

"Links sehen Sie den besonders repräsentativen Ledersessel."

"Rechts befindet sich vermutlich der teuerste Getränkehalter der westlichen Welt."

Das wäre Bildungsfernsehen.

Natürlich beginnt sofort die große juristische Diskussion.

Verfassung.

Geschenke.

Zuständigkeiten.

Ministerien.

Kongress.

Juristen lieben solche Themen.

Sie schaffen es, aus einem Flugzeug eine Doktorarbeit zu machen.

Ich sehe die Anhörung bereits vor mir.

"War das ein Geschenk?"

"Nein."

"Eine Leihgabe?"

"Vielleicht."

"Eine Spende?"

"Möglicherweise."

"Ein sehr großes Gastgeschenk?"

"Das prüfen wir noch."

Währenddessen hebt das Flugzeug längst ab.

Ich habe inzwischen eine Theorie.

Politik entwickelt sich langsam wie Bonusprogramme von Fluggesellschaften.

Früher sammelte man Meilen.

Heute sammelt man Schlagzeilen.

Und je größer das Flugzeug...

...desto größer die Debatte.

Ich frage mich ohnehin, wie normale Staatsbesuche künftig aussehen.

"Willkommen!"

"Danke."

"Wir hätten da übrigens noch einen Helikopter."

"Ach...

...wirklich nicht nötig."

"Wir bestehen darauf."

So ungefähr?

Am Ende bleibt festzuhalten:

Eine Präsidentenmaschine ist weit mehr als ein Fortbewegungsmittel.

Sie ist ein Symbol staatlicher Repräsentation und muss höchsten Sicherheitsanforderungen genügen.

Wenn gleichzeitig Fragen zu Finanzierung, Transparenz oder rechtlichen Rahmenbedingungen aufkommen, ist es nachvollziehbar, dass darüber öffentlich diskutiert wird.

Und genau das passiert nun.

Ich bin Ronald Tramp.

Und ich sage Ihnen:

Wenn ein Präsident behauptet, ein Flugzeug für mehrere hundert Millionen habe die Steuerzahler "ziemlich wenig" gekostet...

...dann möchte ich künftig bitte auch einmal einkaufen gehen...

...nach genau derselben Definition von "ziemlich wenig".

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Tags: Donald Trump Präsident Air Force One Flugzeug Katar Boeing 747
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