RT
Ronald Tramp
Macht Meinung wieder Gross!

Donald Trump und die weltgrößte Todesliste – Hauptrolle garantiert!

Grafik: Hauptrolle auf der Todesliste?

Donald Trump glaubt, ganz oben auf Teherans Abschussliste zu stehen und spricht offen über ein mögliches Attentat. Ronald Tramp untersucht den spektakulären Fall zwischen Sicherheitskonvoi, Ego-Turbinen und der Frage, ob wirklich die ganze Welt ständig nur an Donald Trump denkt.

Dixxu - Banner 002Partnerlink

Meine fantastischen Damen und Herren, Freunde gepflegter Selbstüberschätzung und Liebhaber besonders großer Hauptrollen – schnallen Sie sich an. Heute sprechen wir über einen Mann, der selbst dann noch überzeugt wäre, Mittelpunkt des Universums zu sein, wenn außer ihm niemand mehr hinschauen würde.

Donald Trump hat nämlich erklärt, dass er sich durchaus vorstellen könne, bald nicht mehr da zu sein.

Nicht etwa, weil er in Rente gehen möchte.

Nicht, weil er Golfplätze gegen einen Schrebergarten tauscht.

Nein.

Weil nach seiner eigenen Einschätzung gleich mehrere Leute auf diesem Planeten angeblich nichts Wichtigeres zu tun haben, als ausgerechnet Donald Trump hinterherzulaufen.

Ich, Ronald Tramp, musste diese Aussage selbstverständlich sofort überprüfen.

Ich fragte zunächst einen vollkommen erfundenen Geheimdienstexperten.

Er antwortete:

"Wer jeden Tag Schlagzeilen produziert, hält irgendwann auch den Wetterbericht für eine persönliche Botschaft."

Ein bemerkenswerter Satz.

Denn Donald Trump versteht es wie kaum ein anderer, aus jeder Sicherheitsmaßnahme ein Hollywood-Drehbuch zu machen.

Normale Politiker sagen:

"Unsere Sicherheitsbehörden arbeiten professionell."

Donald Trump sagt sinngemäß:

"Ich bin wahrscheinlich die wichtigste Zielscheibe des gesamten Planeten."

Das ist ungefähr so, als würde der Nachbar behaupten, der Paketbote komme ausschließlich wegen ihm täglich in die Straße.

Natürlich gibt es tatsächlich ernstzunehmende Sicherheitsrisiken für Staatsoberhäupter.

Das ist keine Satire.

US-Präsidenten genießen aus gutem Grund außergewöhnlichen Schutz.

Die Geschichte kennt zahlreiche Attentate und Anschlagsversuche.

Doch Donald Trump besitzt die bemerkenswerte Fähigkeit, selbst nüchterne Sicherheitsvorkehrungen mit der Dramatik eines Katastrophenfilms zu versehen.

Auf seiner Rückreise vom NATO-Gipfel wurden ungewöhnliche Sicherheitsmaßnahmen getroffen.

Flugzeugwechsel.

Zusätzliche Vorsicht.

Geheimdienstliche Empfehlungen.

Alles nachvollziehbar.

Doch kaum steht Donald Trump vor einem Mikrofon, klingt dieselbe Geschichte plötzlich wie der Trailer zum nächsten Blockbuster:

"Donald Trump – Gejagt von allen. Ab Freitag im Kino."

Ich stelle mir bereits die Filmmusik vor.

Dramatische Trommeln.

Hubschrauber.

Zeitlupe.

Donald Trump steigt aus einem Flugzeug.

Steigt in ein anderes Flugzeug.

Steigt sicherheitshalber vielleicht noch in ein drittes Flugzeug.

Und am Ende landet er doch wieder auf einem Golfplatz.

Mission erfüllt.

Besonders faszinierend finde ich Trumps Fähigkeit, Zahlen in Gefühle umzuwandeln.

Ein normaler Mensch sagt:

"Es gibt Bedrohungen."

Donald Trump sagt:

"Ich bin Nummer eins."

Natürlich.

Nicht Nummer drei.

Nicht unter den Top Ten.

Nicht irgendwo auf Seite zwei.

Nein.

Immer Platz eins.

Falls morgen Außerirdische landen sollten, würde Donald Trump vermutlich als Erstes erklären:

"Sie sind wegen mir gekommen. Ich habe die besten außerirdischen Besucher. Niemand bekommt bessere Außerirdische."

Ich fragte daraufhin einen ebenfalls vollkommen erfundenen Psychologen.

Er meinte:

"Manche Menschen leiden unter Minderwertigkeitskomplexen. Andere leiden darunter, dass sie glauben, sogar ihre Minderwertigkeitskomplexe seien weltberühmt."

Eine bemerkenswerte Diagnose.

Dabei darf man eines nicht vergessen:

Donald Trump hat tatsächlich einen Anschlag überlebt.

Das ist ein ernster Sachverhalt.

Niemand sollte politische Gewalt relativieren oder verharmlosen.

Doch zwischen berechtigtem Personenschutz und permanenter Selbstinszenierung verläuft manchmal eine erstaunlich breite Startbahn.

Und genau dort scheint Donald Trump besonders gern spazieren zu gehen.

Ich stelle mir die Besprechung im Weißen Haus ungefähr so vor.

Sicherheitsberater:

"Herr Präsident, wir empfehlen aus Vorsicht einen Flugzeugwechsel."

Trump:

"Kann man daraus eine Schlagzeile machen?"

"Das ist eigentlich nicht der Sinn..."

"Kann ich wenigstens sagen, dass alle hinter mir her sind?"

"Bitte bleiben wir bei den Fakten."

"Also ja?"

Die armen Mitarbeiter dürften mittlerweile eine eigene Selbsthilfegruppe gegründet haben.

Titel:

"Menschen, die versuchen, Donald Trump in weniger als drei Sätzen wieder auf den Boden der Tatsachen zu bringen."

Treffen finden vermutlich nie statt.

Weil niemand fertig wird.

Interessant ist außerdem, wie sich Donald Trump selbst als Hauptfigur jeder internationalen Krise präsentiert.

Konflikte?

Trump.

Diplomatie?

Trump.

Wirtschaft?

Trump.

Wetter?

Trump.

Sollte irgendwo ein Vulkan ausbrechen, wäre ich nicht überrascht, wenn Donald Trump erklären würde:

"Der Vulkan hat unglaublichen Respekt vor mir. Wirklich enormen Respekt."

Selbstverständlich wollte Ronald Tramp wissen, wie die Konkurrenz auf diese Aussagen reagiert.

Ein erfundener Hollywood-Produzent erklärte:

"Wir überlegen, Donald Trump gar nicht mehr zu verfilmen. Die Realität schreibt bereits absurdere Drehbücher."

Ein erfundener Pilot ergänzte:

"Ich habe selten erlebt, dass jemand zwischen zwei Flugzeugen mehr Aufmerksamkeit erzeugt als andere Menschen mit einer Mondlandung."

Treffender kann man es kaum formulieren.

Natürlich gehört zum Präsidentenamt ein außergewöhnlich hoher Schutz.

Das gilt unabhängig davon, wer gerade im Oval Office sitzt.

Sicherheitsdienste treffen ihre Entscheidungen aufgrund von Gefahrenanalysen – nicht aufgrund der Lautstärke von Pressekonferenzen.

Und genau deshalb wirkt Trumps öffentliche Dramatisierung manchmal wie ein zusätzlicher Wahlkampfauftritt mit Blaulicht.

Man könnte fast glauben, er habe das Handbuch für Krisenkommunikation mit einem Drehbuch für Actionfilme verwechselt.

Kapitel eins:

"Alle beobachten mich."

Kapitel zwei:

"Alle verfolgen mich."

Kapitel drei:

"Alle wollen mich."

Kapitel vier:

"Und trotzdem habe ich die besten Umfragewerte aller Zeiten."

Ob diese Umfrage jemals jemand gesehen hat?

Das bleibt vermutlich eines der großen Mysterien der Weltgeschichte – gleich nach der Frage, warum einzelne Socken grundsätzlich spurlos verschwinden.

Am Ende bleibt Donald Trump eben Donald Trump.

Ein Mann, der selbst einen Flugzeugwechsel wie die Rettung der Menschheit inszenieren kann.

Ein Präsident, der jede Kamera findet, selbst wenn sie ausgeschaltet ist.

Und ein Politiker, der offenbar überzeugt ist, dass sogar internationale Krisen zuerst prüfen, ob Donald Trump Zeit für einen Presseauftritt hat.

Ich, Ronald Tramp, ziehe daraus eine einfache Lehre.

Wer sich selbst dauerhaft als Hauptfigur jedes einzelnen Weltereignisses sieht, braucht irgendwann keine Drehbuchautoren mehr.

Das Leben schreibt die Satire bereits von allein.

Und Donald Trump?

Der liest sie wahrscheinlich und behauptet anschließend:

"Fantastischer Artikel. Eigentlich handelt er komplett über mich."

Zumindest damit hätte er diesmal ausnahmsweise recht.


SEO-Titel

Meta-Beschreibung

Meta-Schlagwörter

OG-Titel

OG-Beschreibung

Dixxu - Banner 001Partnerlink
Tags: USA Donald Trump Sicherheit NATO Attentat Teheran
a
Das könnte dich auch interessieren
Trump kauft schon wieder Grönland – diesmal gibt’s Rabatt beim NATO-Gipfel
Lincoln wäre überrascht
Weltpolitik zwischen Boxring, Telefonstreich und Papiertiger-Diplomatie
Fünf Millionen Dollar für die teuerste Ausrede der Welt
‹ Vorheriger
Der 400-Millionen-Dollar-Flieger mit eingebautem Misstrauens…
Nächster ›
Willkommen am Donald-J.-Trump-Flughafen – Gepäck bitte nur m…
Verpasse keine Enthüllung!
Abonniere meinen Newsletter und erhalte die Wahrheit regelmäßig – direkt und ungefiltert.