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Ronald Tramp
Macht Meinung wieder Gross!

Pentagon prüft Kampfkraft: Erst mal Geschlecht kontrollieren

Grafik: US-Militär: Kulturkampf erreicht den Supreme Court

Die Trump-Regierung will den Ausschluss von Transmenschen aus dem Militär vorantreiben und zieht Richtung Supreme Court. Ronald Tramp fragt eine radikale Frage: Was wäre, wenn bei Soldaten einfach ihre Leistung zählt?

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Von Ronald Tramp, Verteidigungsreporter für maximale Kampfkraft, minimale Individualität und militärische Toilettenstrategie

Meine lieben Generäle, Soldaten, Verfassungsrichter und Menschen, die bislang völlig naiv glaubten, beim Militär seien Dinge wie Treffsicherheit, körperliche Fitness, Disziplin, Ausbildung und die unangenehme Bereitschaft, sich beschießen zu lassen, irgendwie wichtig!

FALSCH!

Amerika steht vor einer der größten strategischen Fragen unserer Zeit:

Nicht China.

Nicht Drohnen.

Nicht Cyberkrieg.

Nicht Raketen.

Nein.

Die Frage lautet:

WER DARF EIGENTLICH DIE UNIFORM ANZIEHEN?

Die Trump-Regierung möchte Transmenschen weitgehend vom Militärdienst ausschließen. Gerichte haben den Kurs bislang gebremst, und nun zieht der Streit weiter Richtung Supreme Court.

Ich, Ronald Tramp, sage:

WELCOME TO THE WAR ON THE ORGANIGRAM!

Während irgendwo Militärstrategen über Hyperschallraketen nachdenken, beschäftigt sich Washington damit, ob ein Soldat, der bereits ausgebildet ist, seinen Dienst verrichten kann, Befehle befolgt und möglicherweise seit Jahren Uniform trägt, plötzlich zum nationalen Sicherheitsproblem wird.

Das ist Strategie!

MAKE PERSONALAKTE GREAT AGAIN!

Verteidigungsminister Pete Hegseth argumentiert seit Langem mit militärischer Einsatzbereitschaft, Standards und Zusammenhalt.

Völlig legitime Themen.

Natürlich muss eine Armee Standards haben.

Ich habe deshalb Ronalds revolutionären Militärtest entwickelt.

Frage 1:

Können Sie 20 Kilometer marschieren?

Ja.

Frage 2:

Können Sie unter Stress funktionieren?

Ja.

Frage 3:

Können Sie Ihre militärische Aufgabe erfüllen?

Ja.

Frage 4:

Sind Sie körperlich einsatzfähig?

Ja.

Frage 5:

Sind Sie transgender?

„Ja.“

ALARMMMMM!

General:

„Aber die ersten vier Antworten waren ausgezeichnet.“

Pentagon:

„DAS MACHT ES NUR VERDÄCHTIGER!“

Fantastisch.

Der Supreme Court bekommt jetzt die Musterung

Der Rechtsstreit landet nun beim Obersten Gerichtshof beziehungsweise die Regierung versucht, ihn dorthin zu bringen.

Denn Gerichte haben Zweifel daran geäußert, ob ein pauschaler Ausschluss mit dem Gleichbehandlungsgebot vereinbar ist.

Die Regierung sagt dagegen sinngemäß:

Das Militär müsse selbst entscheiden können, wer dienen darf.

Und hier beginnt das große amerikanische Verfassungs-Bingo.

Eine Seite:

GLEICHBEHANDLUNG!

Andere Seite:

MILITÄRISCHE AUTONOMIE!

Erste Seite:

DISKRIMINIERUNG!

Andere Seite:

EINSATZBEREITSCHAFT!

Ronald:

„HAT JEMAND MAL DIE TATSÄCHLICHE EINSATZFÄHIGKEIT DER BETROFFENEN SOLDATEN GEMESSEN?“

Plötzlich wird es still.

Schreckliche Frage.

Viel zu konkret.

Ronald besucht das Pentagon

Ich stelle mir das neue Auswahlverfahren großartig vor.

Ein Sergeant sitzt am Tisch.

Bewerber Nummer eins kommt herein.

„Qualifikation?“

„Scharfschütze.“

„Erfahrung?“

„Zehn Jahre.“

„Fitness?“

„Ausgezeichnet.“

„Fremdsprachen?“

„Arabisch und Mandarin.“

„Auslandseinsätze?“

„Drei.“

„Auszeichnungen?“

„Vier.“

„Transgender?“

„Ja.“

Sergeant drückt roten Knopf.

WUUU-WUUU-WUUU!

Licht blinkt.

Sicherheitskräfte erscheinen.

Währenddessen kommt Bewerber Nummer zwei herein.

„Qualifikation?“

„Keine.“

„Fitness?“

„Ich werde beim Treppensteigen emotional.“

„Können Sie schießen?“

„PlayStation.“

„Transgender?“

„Nein.“

Sergeant:

„WELCOME TO THE MARINES!“

So funktioniert das natürlich nicht tatsächlich.

Aber genau deshalb ist die satirische Zuspitzung so schön: Wenn das offizielle Argument Kampfkraft lautet, sollte am Ende Kampfkraft entscheiden – nicht die politische Attraktivität einer Personalakte.

Amerikas gefährlichste Waffe: Individualität

Ich habe Kriegsfilme gesehen.

Sehr viele.

Dort ruft der Kommandeur normalerweise:

„Wir brauchen die Besten!“

Nicht:

„WIR BRAUCHEN DIE ADMINISTRATIV AM EINFACHSTEN ZU KATEGORISIERENDEN!“

Stellen Sie sich Omaha Beach vor.

„Sir! Wir brauchen Verstärkung!“

„Ist unterwegs.“

„Wie viele?“

„Keine Ahnung.“

„Sind sie gut ausgebildet?“

„Unwichtig.“

„Warum?“

„Die Personalakten sind hervorragend übersichtlich.“

HUGE SUCCESS!

Pete Hegseth präsentiert Kampfkraft 2.0

Das Wort „Kampfkraft“ gefällt mir übrigens enorm.

Es klingt so mächtig.

KAMPFKRAFT!

Sagen Sie niemals:

„Wir ändern Personalregeln.“

Langweilig.

Sagen Sie:

„WIR STELLEN DIE KAMPFKRAFT WIEDER HER!“

Sofort erscheinen im Kopf Flugzeugträger.

Kampfjets.

Adler.

Explosionen.

Zeitlupe.

Amerikanische Flagge.

Dabei geht es gerade um Personalpolitik.

Das ist Marketing.

Ronald liebt Marketing.

Wenn ich morgens meine Krawatte wechsle, sage ich auch nicht:

„Andere Krawatte.“

Ich sage:

„STRATEGISCHE NEUAUSRICHTUNG DER EXECUTIVE NECKWEAR CAPABILITY.“

Pentagon-tauglich!

Was macht eigentlich ein guter Soldat?

Ich bin vielleicht altmodisch.

Aber Ronald Tramp würde bei einem Soldaten Dinge prüfen wie:

Kann er seine Aufgabe erfüllen?

Kann sie schießen?

Kann die Person ein Flugzeug fliegen?

Ein Schiff bedienen?

Cyberangriffe abwehren?

Verwundete versorgen?

Unter Druck Entscheidungen treffen?

Befehle ausführen?

Ein Team führen?

Das klingt geradezu revolutionär.

LEISTUNG!

Vielleicht könnte man militärische Einsatzfähigkeit sogar individuell feststellen.

Ich weiß, völlig verrückte Idee.

Nennt mich radikal.

Die Gegner freuen sich bestimmt

Ich stelle mir währenddessen die amerikanischen Gegner vor.

Chinesischer General:

„Die Amerikaner entwickeln neue Stealth-Drohnen.“

Russischer General:

„Problematisch.“

„Neue U-Boote.“

„Sehr problematisch.“

„Und sie streiten darüber, welche Geschlechtsidentität Soldaten haben dürfen.“

Lange Pause.

„Noch Tee?“

Das ist das Schöne an innenpolitischen Kulturkämpfen:

Sie beschäftigen zuverlässig enorme Mengen politischer Energie, ohne dass dafür auch nur ein gegnerischer Geheimdienst etwas tun muss.

Ronalds neue Militärdoktrin

Deshalb präsentiere ich die:

RONALD TRAMP COMBAT READINESS DOCTRINE™

Sehr kompliziert.

Vier Wörter:

WER KANN, DER DIENT.

Wer die Anforderungen erfüllt, bleibt.

Wer sie nicht erfüllt, geht.

Mann.

Frau.

Trans.

Cis.

Blond.

Brünett.

Fan der Dallas Cowboys.

Sogar Menschen, die Ananas auf Pizza essen – obwohl ich persönlich hier eine Sicherheitsüberprüfung empfehlen würde.

Entscheidend ist:

Kann die Person ihren Job machen?

Das wäre gefährlich unideologisch.

Fast schon professionell.

Das Militär braucht Feinde – aber bitte außerhalb des Militärs

Eine Armee funktioniert durch Zusammenhalt.

Das stimmt.

Menschen mit völlig unterschiedlichen Hintergründen müssen im Ernstfall einander vertrauen.

Und vielleicht ist genau deshalb die wichtigste Frage nicht:

„Bist du genauso wie ich?“

Sondern:

„KANN ICH MICH AUF DICH VERLASSEN?“

Das ist weniger spektakulär als Kulturkampf.

Aber vermutlich nützlicher, wenn irgendwo tatsächlich geschossen wird.

Denn eine Rakete interessiert sich erstaunlich wenig für amerikanische innenpolitische Debatten.

Eine Drohne fragt nicht nach Parteizugehörigkeit.

Und ein Cyberangriff überprüft vor dem Einschlag auch keine Geschlechtsidentität.

Very rude!

Ronalds Fazit

Jetzt sollen also die obersten Richter Amerikas entscheiden, wie weit die Regierung bei ihrer Militärpolitik gehen darf und welche verfassungsrechtlichen Grenzen gelten.

Das ist eine ernsthafte juristische Frage.

Die politische Inszenierung drumherum bleibt trotzdem grandios.

Eine Supermacht mit Flugzeugträgern, Atomwaffen, Satelliten und einem Verteidigungshaushalt von astronomischer Größe diskutiert darüber, ob eine Gruppe bereits dienender Menschen allein wegen ihrer Transidentität aus dem Militär entfernt werden darf.

Und Ronald fragt nur:

Sind sie gute Soldaten?

Wenn ja:

Vielleicht behalten?

Das Pentagon könnte die frei werdende Zeit anschließend für völlig exotische Dinge verwenden.

Drohnenabwehr.

Cybersecurity.

Munition.

Logistik.

China.

Russland.

Iran.

Also diesen ganzen langweiligen Kram, den ein Verteidigungsministerium manchmal erledigen muss.

Bis dahin empfehle ich für den Eingang des Pentagon ein neues Schild:

„ACHTUNG: KULTURKAMPFZONE – EIGENTLICHE MILITÄRFRAGEN BITTE HINTEN ANSTELLEN.“

Und sollte eines Tages ein hervorragend ausgebildeter Soldat Amerika verteidigen, während Washington darüber streitet, ob seine Identität politisch erwünscht ist, gilt Ronalds einfachste militärische Erkenntnis:

Der Feind fragt nicht nach deiner Personalakte.

Er hofft nur, dass du schlecht in deinem Job bist.

MAKE COMBAT READINESS ABOUT COMBAT AGAIN!

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Tags: Donald Trump Pentagon Pete Hegseth Supreme Court US-Militär Kampfkraft Transgender
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