RT
Ronald Tramp
Macht Meinung wieder Gross!

Ronald Tramp exklusiv: Trump verspätet sich beim G7-Gipfel – und erklärt sich direkt zum Chef

Grafik: Trump verspätet sich und erklärt sich zum Boss

Donald Trump erscheint verspätet beim G7-Gipfel und begrüßt die Staats- und Regierungschefs mit den Worten „Ich bin der Boss“. Ronald Tramp analysiert das diplomatische Spektakel.

EoT - Banner 003Partnerlink

Freunde, manche Menschen kommen zu spät und sagen: „Entschuldigung.“

Andere Menschen kommen zu spät und sagen: „Der Verkehr war schrecklich.“

Und dann gibt es Donald Trump.

Der Mann betritt einen Raum voller Staats- und Regierungschefs, erscheint fast eine Stunde nach Beginn der Sitzung – und erklärt erst einmal:

„Ich bin der Boss.“

Großartig.

Wirklich großartig.

Das ist die Art von Selbstvertrauen, die normalerweise nur Hauskatzen besitzen, wenn sie mitten auf einer Tastatur sitzen.

Der Schauplatz dieses historischen Moments: der G7-Gipfel im französischen Évian.

Anwesend sind die wichtigsten Politiker der westlichen Welt.

Präsidenten.

Premierminister.

Kanzler.

Menschen mit Atomwaffen.

Menschen mit Wirtschaftsmacht.

Menschen mit Beraterstäben, die größer sind als manche Kleinstadt.

Und alle sitzen bereits am Tisch.

Nur einer fehlt.

Donald Trump.

Vermutlich warteten die anderen Teilnehmer zunächst geduldig.

Nach fünf Minuten denkt man:

„Er kommt bestimmt gleich.“

Nach zehn Minuten:

„Vielleicht sucht er noch den Konferenzraum.“

Nach zwanzig Minuten:

„Vielleicht sucht der Konferenzraum ihn.“

Nach vierzig Minuten:

„Vielleicht hält er gerade einen Gipfel mit sich selbst ab.“

Doch dann geschieht es.

Die Türen öffnen sich.

Trump erscheint.

Keine Entschuldigung.

Keine Erklärung.

Kein „Sorry für die Verspätung“.

Stattdessen offenbar die diplomatische Variante von:

„So, jetzt kann die Veranstaltung beginnen.“

Freunde, das ist nicht einfach ein Auftritt.

Das ist ein Naturereignis.

Andere Politiker betreten einen Raum.

Trump veranstaltet einen Raum.

Natürlich sorgte die Bemerkung für Gelächter.

Und ehrlich gesagt:

Was soll man sonst tun?

Wenn jemand eine Stunde zu spät kommt und sich anschließend zum Boss erklärt, gibt es eigentlich nur drei Möglichkeiten:

  1. Lachen.
  2. Weinen.
  3. Einen sehr starken Kaffee bestellen.

Die meisten entschieden sich offenbar für Variante eins.

Ich stelle mir die Szene bildlich vor.

Ein Regierungschef blickt auf die Uhr.

Ein anderer blättert nervös in seinen Unterlagen.

Ein dritter versucht herauszufinden, ob die Sitzung inzwischen als historische Warteveranstaltung gilt.

Dann kommt Trump herein.

„Ich bin der Boss.“

Stille.

Dann Gelächter.

Irgendwo fällt vermutlich sogar ein Croissant vom Teller.

Dabei muss man Trump eines lassen:

Der Mann lebt seine Marke konsequent.

Andere Politiker versuchen, bescheiden zu wirken.

Trump würde vermutlich auf einem Kindergeburtstag erscheinen und verkünden:

„Die besten Luftballons. Niemand hat bessere Luftballons als ich.“

Und die Hälfte der Gäste würde ihm glauben.

Die andere Hälfte würde applaudieren.

Besonders bemerkenswert ist, dass sich solche Szenen nur bei Trump ereignen.

Stellen Sie sich vor, andere Staatschefs würden das ebenfalls versuchen.

Der deutsche Kanzler erscheint verspätet:

„Ich bin der Boss.“

Sofort würden drei Ausschüsse gegründet, um zu klären, ob diese Aussage mit dem Koalitionsvertrag vereinbar ist.

Der französische Präsident käme zu spät:

„Ich bin der Boss.“

Daraufhin würde eine dreistündige philosophische Debatte über die Definition von Autorität beginnen.

Der kanadische Premierminister würde sagen:

„Ich bin der Boss.“

Und sich anschließend bei allen Anwesenden entschuldigen.

Sogar bei den Stühlen.

Trump hingegen sagt es einfach.

Ohne Sicherheitsnetz.

Ohne Bedienungsanleitung.

Ohne Rücksicht auf physikalische Gesetze oder diplomatische Traditionen.

Und genau deshalb sorgt er immer wieder für Schlagzeilen.

Denn während andere Politiker versuchen, keine Fehler zu machen, produziert Trump Ereignisse.

Manchmal bewusst.

Manchmal unbewusst.

Manchmal vermutlich sogar im Schlaf.

Der G7-Gipfel selbst behandelt natürlich ernste Themen.

Wirtschaft.

Sicherheit.

Internationale Krisen.

Geopolitik.

Doch seien wir ehrlich:

Viele Menschen werden sich später nicht an die Tagesordnung erinnern.

Sie werden sich an den verspäteten Präsidenten erinnern, der hereinkam und sich selbst zum Chef erklärte.

Das ist die politische Version eines Rockstars, der eine Stunde zu spät zum Konzert erscheint und dann fragt:

„Na, habt ihr auf mich gewartet?“

Die Antwort lautet meistens:

„Leider ja.“

Unterdessen dürften die Protokollbeamten des Gipfels leicht verzweifelt gewesen sein.

Denn wie dokumentiert man so etwas?

Offizielle Formulierung:

„Der Präsident der Vereinigten Staaten traf verspätet ein und äußerte eine humorvolle Bemerkung.“

Inoffizielle Formulierung:

„Es wurde sehr kompliziert.“

Am Ende bleibt die wichtigste Erkenntnis dieses Gipfels:

Politik besteht aus Strategien, Verhandlungen, Kompromissen und Diplomatie.

Und manchmal besteht sie aus einem Mann, der zu spät kommt und erklärt, er sei der Boss.

Während alle anderen lachen.

Und irgendwo sitzt ein Protokollführer, blickt auf seine Notizen und fragt sich:

„War das jetzt ein Scherz, eine Ansage oder bereits Außenpolitik?“

Die Antwort kennt vermutlich nicht einmal Donald Trump selbst.

Und genau das macht die Sache so unterhaltsam.

Satiressum - Banner 004Partnerlink
Tags: USA Donald Trump Diplomatie G7 Gipfel Évian
a
Das könnte dich auch interessieren
Macrons goldene Falle: Trump und das Schloss der Versuchung
Merz, Trump und die Geschenke-Krise: Wann ist ein Golfschläger eigentlich Außenpolitik?
„Bonjour, Mister President“ – Wie Charles mit einem Satz Trump sprachlos machte
Mut, Meloni und Megaphon-Politik
‹ Vorheriger
Ronaldo jagt Rekorde – und findet stattdessen die DR Kongo…
Nächster ›
China entdeckt Datenschutz – und ist empört…
Verpasse keine Enthüllung!
Abonniere meinen Newsletter und erhalte die Wahrheit regelmäßig – direkt und ungefiltert.