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Ronald Tramp
Macht Meinung wieder Gross!

Donald macht Geburtstag – Berlin bringt schon mal die Lampen in Stellung

Grafik: Ronald Tramp: Wenn Donald das Licht entdeckt: Wenn Donald das Licht entdeckt

Das Brandenburger Tor leuchtet in den Farben der USA – als Zeichen der Dankbarkeit für die historische Rolle der Vereinigten Staaten bei der Freiheit Berlins. Donald Trump sieht darin natürlich vor allem eines: den Beginn der größten Lichtshow seiner persönlichen Karriere. Ronald Tramp war exklusiv vor Ort.

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Meine fantastischen Freunde,

es gibt Politiker.

Es gibt Staatsmänner.

Es gibt Präsidenten.

Und dann gibt es Donald Trump.

Der einzige Mensch auf diesem Planeten, der vermutlich einen Regenbogen sieht und zuerst fragt:

„Hat den jemand extra für mich bestellt?“

Fantastisch.

Nun passiert Folgendes:

Das Brandenburger Tor wird zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten in den Farben der amerikanischen Flagge angestrahlt.

Eine schöne Geste.

Eine historische Geste.

Eine Erinnerung an die Rolle der USA bei der Freiheit Berlins während des Kalten Krieges.

Also genau die Art von Moment, bei der normale Menschen sagen:

„Das ist ein würdiges Zeichen der Freundschaft.“

Donald dagegen schaut vermutlich auf sein Handy und denkt:

„Sie beleuchten Europa für mich.“

Großartig.


Donald entdeckt die Beleuchtungspolitik

Ich stelle mir die Szene im Weißen Haus ungefähr so vor.

Ein Berater kommt herein.

„Herr Präsident, das Brandenburger Tor wird in den Farben der USA angestrahlt.“

Donald richtet sich auf.

„Nur das Tor?“

„Ja.“

„Warum nicht gleich ganz Berlin?“

Der Berater schweigt.

Donald nickt.

„Daran müssen wir arbeiten.“

Fantastisch.


Das Brandenburger Tor bekommt Lampenfieber

Auch das Brandenburger Tor dürfte nervös sein.

Schließlich steht es seit Jahrhunderten ruhig an seinem Platz.

Es hat Kaiser erlebt.

Republiken.

Kriege.

Teilung.

Wiedervereinigung.

Millionen Touristen.

Und jetzt...

...Donald Trump.

Ich bin überzeugt, selbst die Quadriga denkt sich:

„Bitte lass ihn nicht glauben, ich winke ihm zu.“


Die spektakulärste aller Feiern

Donald hat selbstverständlich angekündigt, die „spektakulärste aller Trump-Kundgebungen“ zu veranstalten.

Natürlich.

Donald organisiert keine Feier.

Er organisiert ein Ereignis, das wahrscheinlich sogar Satelliten dazu bringt, kurz stehen zu bleiben.

Ich vermute das Programm sieht ungefähr so aus:

  • Feuerwerk.
  • Noch mehr Feuerwerk.
  • Ein gigantisches Feuerwerk.
  • Donald erklärt anschließend, das Feuerwerk sei bescheiden gewesen.

Das nennt man Erwartungsmanagement.


Berlin erklärt Geschichte – Donald erklärt Donald

Während in Berlin an die historische Unterstützung der Vereinigten Staaten erinnert wird, könnte Donald dieselbe Nachricht ungefähr so interpretieren:

„Das Brandenburger Tor leuchtet wegen Amerika.“

Bis hierhin stimmt es.

„Amerika bin ich.“

Hier wird es etwas kreativer.

Donald besitzt eine bemerkenswerte Fähigkeit.

Er kann aus einem Staatsakt innerhalb von zehn Sekunden eine Fanveranstaltung machen.

Das schaffen nur wenige.


Die Pressekonferenz des Jahrhunderts

Ich sehe sie bereits.

Journalist:

„Herr Präsident, wie bewerten Sie die Beleuchtung des Brandenburger Tors?“

Donald:

„Großartig. Vielleicht die beste Beleuchtung aller Zeiten. Niemand beleuchtet Tore besser.“

„Es geht um die Geschichte Berlins.“

„Genau. Eine fantastische Geschichte. Großartige Geschichte. Wunderschöne Geschichte. Und sehr schönes Licht.“

Fragen beantwortet.

Nächster Journalist.


Die Freiheitsgeschichte bleibt größer als jede Show

Bei aller Satire gibt es allerdings einen Punkt, den selbst Ronald Tramp nicht kleinredet.

Die historische Rolle der Vereinigten Staaten für die Freiheit West-Berlins ist ein bedeutender Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Von der Luftbrücke bis zur Unterstützung während des Kalten Krieges haben Generationen von Amerikanern dazu beigetragen, dass Berlin seine Freiheit bewahren konnte.

Genau daran erinnert die Beleuchtung.

Nicht an Wahlkämpfe.

Nicht an Social Media.

Nicht an Truth Social.

Sondern an Geschichte.

Und Geschichte ist manchmal größer als jede politische Inszenierung.


Donald und das Licht

Dennoch glaube ich, Donald könnte künftig neue Forderungen stellen.

„Warum nur Rot, Weiß und Blau?“

„Ich hätte gern Gold.“

„Und vielleicht etwas Glitzer.“

„Kann man meinen Namen in den Himmel projizieren?“

Ein Techniker hebt vorsichtig die Hand.

„Theoretisch schon...“

Donald lächelt.

„Ich wusste es.“


Der internationale Lichtvergleich

Jetzt wird es spannend.

Denn wenn Berlin das Brandenburger Tor beleuchtet...

...werden andere Städte nachziehen?

Paris beleuchtet den Eiffelturm.

London das Riesenrad.

Rom das Kolosseum.

Und irgendwo sitzt Donald mit einer Weltkarte und einem Textmarker.

„Das gefällt mir.“


Ronald recherchiert vor Ort

Natürlich war ich dort.

Niemand berichtet näher dran.

Ich fragte einen Touristen:

„Warum leuchtet das Tor?“

Er antwortete:

„Wegen Amerika.“

Ich fragte den nächsten.

„Warum leuchtet das Tor?“

„Wegen der Geschichte.“

Ich fragte den dritten.

„Warum leuchtet das Tor?“

Er antwortete:

„Ich dachte, das wäre Werbung.“

Genau deshalb liebe ich Demokratie.

Jeder hat seine eigene Theorie.


Mein exklusiver Vorschlag

Ich schlage vor, künftig jedes historische Bauwerk genau einmal im Jahr zu beleuchten.

Nicht für Politiker.

Nicht für Parteien.

Sondern für die Geschichten, die dahinterstehen.

Denn Gebäude erinnern oft besser als Wahlplakate.

Und sie twittern deutlich weniger.


Das Brandenburger Tor wird am Samstag in den Farben der Vereinigten Staaten leuchten.

Als Zeichen der Freundschaft.

Als Erinnerung an gemeinsame Geschichte.

Und vermutlich auch als Anlass für Donald Trump, sich zumindest für einen kurzen Moment zu fragen, ob irgendwo auf der Welt vielleicht doch wieder alles ein kleines bisschen mit ihm zu tun hat.

Das ist schließlich eine seiner größten politischen Superkräfte.

Aus jedem Ereignis einen Spiegel zu machen.

Und wenn zufällig gerade ein Denkmal beleuchtet wird, sieht Donald darin vermutlich zuerst sein eigenes Profil.

Ich bin Ronald Tramp.

Und ich sage euch:

Die Geschichte der Freiheit braucht keine Show.

Aber wenn Donald Trump in der Nähe ist, bekommt selbst ein beleuchtetes Brandenburger Tor plötzlich das Gefühl, Teil einer Wahlkampfbühne geworden zu sein.

Großartig.

Einfach strahlend großartig.

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Tags: USA Donald Trump Berlin Geschichte Brandenburger Tor 4. Juli Unabhängigkeitstag
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