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Ronald Tramp
Macht Meinung wieder Gross!

Das Weiße Haus und die UFO-Invasion

Grafik: UFOs, Aliens und das Weiße Haus

Ein UFO saugt Menschen über Grenzzäune – zumindest im neuen Regierungsvideo. Ronald Tramp berichtet über Amerikas wohl verrückteste Kampagne.

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Meine Damen und Herren, ich dachte wirklich, die Geschichte mit der Alien-Website wäre der Höhepunkt gewesen.

Eine Regierungsseite namens aliens.gov.

Neongrüne Schrift.

Sternenhimmel.

Geheime Alien-Karten.

Und eine Stimmung irgendwo zwischen Area 51 und einem schlechten Streamingfilm.

Doch Amerika wäre nicht Amerika, wenn man nicht noch eine Schippe drauflegen würde.

Deshalb hat das Weiße Haus jetzt ein Video veröffentlicht, in dem ein UFO einen Menschen einsaugt und über einen Grenzzaun transportiert.

Ja.

Ein UFO.

Ein echter fliegender Untertassen-Klassiker.

Mit Strahl.

Mit Entführung.

Mit allem.

An diesem Punkt bin ich nicht mehr sicher, ob die amerikanische Regierung Migrationspolitik betreibt oder heimlich die nächste Staffel von Akte X produziert.

Das Video wirkt laut Berichten exakt so, wie man sich einen Regierungsclip vorstellt, wenn sämtliche Kommunikationsberater durch Science-Fiction-Fans ersetzt wurden.

Irgendwo saß vermutlich ein Beamter in einem Meeting und sagte:

„Wir brauchen eine seriöse Informationskampagne.“

Darauf antwortete jemand:

„Was wäre, wenn ein UFO Menschen über Grenzzäune beamt?“

Und plötzlich erhielten alle Beteiligten Beförderungen.

Die Kampagne bewirbt die Website aliens.gov.

Eine Seite, die sich die doppelte Bedeutung des Begriffs „illegal aliens“ zunutze macht.

Normalerweise würden Kommunikationsberater stundenlang darüber diskutieren, wie man Missverständnisse vermeidet.

Hier lautete die Strategie offenbar:

„Lasst uns sämtliche Missverständnisse maximal vergrößern.“

Das Ergebnis ist spektakulär.

Millionen Menschen sehen ein UFO-Video.

Sie denken:

„Endlich! Die Wahrheit über Außerirdische!“

Und landen am Ende bei einer Datenbank zu Einwanderungsthemen.

Das ist ungefähr so, als würde man eine Schatzkarte finden und am Ziel einen Steuerberater antreffen.

Besonders tragisch ist die Situation für UFO-Fans.

Diese Menschen warten seit Jahrzehnten auf Offenlegung.

Sie haben Dokumentationen gesehen.

Podcasts gehört.

Verschwörungstheorien gesammelt.

Sie wollten wissen:

  • Gibt es intelligentes Leben im All?
  • Wer flog über Roswell?
  • Warum sehen Außerirdische immer so aus, als würden sie schlecht schlafen?

Und nun veröffentlicht die Regierung tatsächlich ein UFO-Video.

Für einen kurzen Moment jubelt die gesamte UFO-Community.

Dann merken alle:

„Moment ... es geht wieder nur um Politik.“

In diesem Augenblick hörte man weltweit tausende Aluhüte enttäuscht zu Boden fallen.

Natürlich enthält die Website auch Karten.

Dashboards.

Statistiken.

Meldesysteme.

Und das berühmte Portal für „verdächtige Aliens“.

Allein dieser Begriff verdient einen Platz im Museum für missverständliche Formulierungen.

Stellen Sie sich vor, Sie hören das zum ersten Mal.

„Bitte melden Sie verdächtige Aliens.“

Was soll man da denken?

Dass jemand einen Marsmenschen mit Laserkanone gesehen hat?

Einen grünen Besucher aus Alpha Centauri?

Nein.

Aber genau so klingt es.

Hollywood könnte sich keine bessere Werbung wünschen.

Ich stelle mir gerade vor, wie echte Außerirdische auf einem fernen Planeten diese Kampagne verfolgen.

Irgendwo im Orion-Nebel sitzt ein graues Wesen mit riesigen Augen vor einem Bildschirm.

Es klickt auf aliens.gov.

Es sieht die UFO-Grafiken.

Es liest die Überschrift.

Und denkt:

„Oh, endlich reden die Menschen über uns!“

Fünf Minuten später sagt es:

„Nein. Wieder nicht.“

Die Enttäuschung muss gewaltig sein.

Seit Jahrzehnten reisen Außerirdische in Filmen Milliarden Kilometer zur Erde.

Und sobald die Menschheit tatsächlich eine Alien-Website baut, geht es wieder um Innenpolitik.

Das Universum dürfte sich kollektiv an die Stirn fassen.

Auch die Gestaltung des Videos wirft Fragen auf.

Denn irgendwann musste jemand das UFO modellieren.

Jemand musste den Strahl animieren.

Jemand musste beschließen:

„Ja, genau so sieht eine seriöse Regierungsbotschaft aus.“

Ich möchte unbedingt bei diesem Meeting dabei gewesen sein.

„Brauchen wir vielleicht einen Experten?“

„Nein.“

„Einen Kommunikationswissenschaftler?“

„Nein.“

„Einen UFO-Strahl?“

„Drei Stück.“

Perfekt.

Die Reaktionen in den sozialen Netzwerken waren entsprechend explosiv.

Kritiker werfen der Regierung Propaganda vor.

Befürworter feiern die Kampagne.

Und die Hälfte des Internets versucht immer noch herauszufinden, ob das Ganze Satire oder Realität ist.

Ein Zustand, der inzwischen auf erstaunlich viele Nachrichten aus den USA zutrifft.

Ronald Tramp erkennt allerdings die wahre Dimension.

Wir leben in einer Zeit, in der Regierungen UFO-Videos veröffentlichen, um politische Botschaften zu transportieren.

Vor zwanzig Jahren hätte man das für einen schlechten Witz gehalten.

Heute nennt man es Kommunikationsstrategie.

Vielleicht erleben wir bald die nächste Stufe.

Neue Regierungsprojekte könnten heißen:

  • Predator.gov
  • JurassicBorder.gov
  • AttackOfTheMigrants.com
  • IndependenceDayReloaded.net

Nichts erscheint mehr unmöglich.

Und irgendwo sitzt vermutlich ein Kommunikationsberater, betrachtet das fertige UFO-Video und flüstert:

„Das wird bestimmt niemand missverstehen.“

Während gleichzeitig Millionen Menschen weltweit glauben, die Regierung habe endlich den Erstkontakt bestätigt.

Am Ende bleibt nur eine Erkenntnis:

Die Menschheit wartet seit Jahrzehnten auf Außerirdische.

Doch wenn sie irgendwann tatsächlich landen, werden sie vermutlich sofort wieder umdrehen.

Nicht aus Angst.

Sondern aus Verwirrung.

Denn wie erklärt man einem Besucher aus einer anderen Galaxie, dass die größte Supermacht der Erde gerade UFOs als Marketingabteilung entdeckt hat?

Viel Glück dabei.

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Tags: USA Weißes Haus UFO Migration Aliens.gov Außerirdische
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