Donald Trump trägt plötzlich die Frisur von Kim Jong-un – und verwandelt das Weiße Haus in eine atomar gesicherte Föhnzone. Ronald Tramp berichtet über strategisches Haarspray, schusssichere Kämme und den gefährlichsten Seitenscheitel der Weltpolitik.
Eine maximal haarsträubende Reportage von Ronald Tramp
Meine lieben Leser, Patrioten, Friseure und Menschen mit vollständig bezahltem Haarersatz: Es ist passiert. Ein historischer Moment. Vielleicht der historischste Moment seit der Erfindung des Spiegels. Donald Trump hat eine neue Frisur. Nicht irgendeine Frisur. Keine gewöhnliche Frisur, wie sie schwache Menschen tragen, die morgens einfach mit einem Kamm durch die Haare fahren und anschließend zur Arbeit gehen. Nein! Donald trägt jetzt die Frisur von Kim Jong-un.
Das Ergebnis heißt: Donald Jong-un.
Ein Mann. Zwei politische Systeme. Kein sichtbarer Seitenscheitel.
Ich, Ronald Tramp, war selbstverständlich dabei, als der neue Haarschnitt im Weißen Haus enthüllt wurde. Die besten Journalisten waren eingeladen. Ich auch. Sogar zweimal, weil mein Name versehentlich sowohl auf der Gästeliste als auch auf der Liste verdächtiger Verwandter stand.
Dann öffnete sich die goldene Tür des Oval Office. Nebel stieg auf. Ein Orchester spielte eine Mischung aus „Hail to the Chief“ und dem Geräusch eines startenden Laubbläsers. Und da stand er: Donald Trump, aber mit den streng nach oben betonierten schwarzen Haaren des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un.
Es war gewaltig. Es war glänzend. Es war vermutlich aus dem Weltraum sichtbar.
„Sehen Sie sich das an“, sagte Donald und zeigte auf seinen Kopf. „Niemand hat je eine bessere Frisur gehabt. Abraham Lincoln hatte einen Hut, weil seine Haare schlecht waren. George Washington trug eine Perücke. Sehr schwach. Joe Biden hatte Haare, aber niemand wusste genau, wo. Ich dagegen habe jetzt strategisches Haar. Nukleares Haar. Das stärkste Haar der Welt.“
Und ehrlich gesagt: Die Frisur sah tatsächlich so aus, als benötige man für ihre Demontage eine Genehmigung der Internationalen Atomenergiebehörde.
Der Haarschnitt, der Amerika retten soll
Nach Angaben des Weißen Hauses entstand die Idee während einer streng geheimen Sicherheitsbesprechung. Ein Berater habe erklärt, Kim Jong-un werde in Nordkorea von allen Menschen respektiert. Daraufhin soll Trump gefragt haben:
„Liegt es an den Raketen?“
Der Berater antwortete: „Teilweise.“
„Liegt es an der Frisur?“
Der Berater schwieg drei Sekunden zu lange.
Damit war die Entscheidung gefallen.
Noch am selben Abend wurde der Präsidentenfriseur aus seinem Bunker geholt. Er erhielt drei Fotos von Kim Jong-un, 47 Dosen Haarspray und den ausdrücklichen Befehl, „etwas Diktatorisches, aber mit großartigen Einschaltquoten“ zu erschaffen.
Die Prozedur dauerte neun Stunden. Zwei Föhne überhitzten. Ein Kamm beantragte politisches Asyl in Kanada. Der Rauchmelder im Westflügel wurde aus Gründen der nationalen Sicherheit vorübergehend zum Kommunisten erklärt.
Am Ende stand Donald Jong-un vor dem Spiegel und war begeistert.
„Das ist nicht einfach nur Haar“, erklärte er. „Das ist eine Mauer. Und dieses Mal hat Kim dafür bezahlt.“
Kim Jong-un verlangt Lizenzgebühren
In Pjöngjang reagierte man weniger begeistert. Kim Jong-un soll beim Anblick der Bilder zunächst geglaubt haben, die Vereinigten Staaten hätten ihn mithilfe künstlicher Intelligenz älter, orangefarbener und golfplatzkompatibel gemacht.
Kurz darauf veröffentlichte Nordkorea eine offizielle Erklärung. Darin hieß es, die Frisur des Obersten Führers sei ein „unveräußerliches nationales Heiligtum und strategisch geschütztes Kopfgebiet“.
Trump wies die Vorwürfe zurück.
„Kim behauptet, er habe diese Frisur erfunden. Falsch! Komplett falsch. Viele Menschen sagen, ich hatte diese Frisur schon als Baby. Ein sehr schönes Baby. Vielleicht das schönste Baby aller Zeiten. Die Ärzte konnten es kaum glauben. Sie sagten: Dieses Kind hat präsidiales Haar.“
Um den Streit beizulegen, schlug Trump einen internationalen Haargipfel vor. Das Treffen solle in einem neutralen Friseursalon in der Schweiz stattfinden. Auf der Tagesordnung: Atomwaffen, Handelsbeziehungen, Schuppenbildung und die Frage, wer beim gemeinsamen Foto links stehen darf.
Die Vereinten Nationen begrüßten den Vorschlag vorsichtig, warnten jedoch davor, dass beide Frisuren zusammen eine Windangriffsfläche von fast vier Quadratmetern erzeugen könnten. Schon eine offene Hoteltür wäre möglicherweise ausreichend, um eine diplomatische Krise auszulösen.
Das Weiße Haus wird zur Haarmacht
Seit Donald Jong-uns Machtübernahme über Trumps Kopf hat sich im Weißen Haus einiges verändert. Das morgendliche Sicherheitsbriefing beginnt nun mit dem Luftfeuchtigkeitsbericht. Erst danach folgen China, Russland und die Frage, ob irgendwo ein Föhn unbeaufsichtigt herumsteht.
Der Secret Service gründete eine neue Sondereinheit: H.A.I.R. – Homeland Aerosol Intervention Response. Ihre Agenten tragen schusssichere Kämme, taktisches Festigerspray und kleine Regenschirme für Notfälle.
Wer sich dem Präsidenten mit einer Schere auf weniger als 30 Meter nähert, wird sofort festgenommen oder zum Landwirtschaftsminister ernannt.
Auch der berühmte Atomkoffer wurde umgebaut. Neben den militärischen Codes enthält er nun einen Reisehaartrockner, zwei Bürsten und eine Notfalldose Lack mit der Aufschrift: „Nur bei Demokratie oder Nieselregen öffnen.“
Die Kosten? Angeblich 2,8 Milliarden Dollar.
„Peanuts“, sagte Trump. „Winzige Erdnüsse. Außerdem schafft meine Frisur Arbeitsplätze. Wir produzieren Haarspray in Ohio, Gel in Michigan und sehr starke Haarnetze in Texas. Das ist die größte Haarwirtschaft in der Geschichte unseres Landes. Vielleicht in der Geschichte sämtlicher Säugetiere.“
Die Börse reagierte sofort. Aktien amerikanischer Kosmetikunternehmen stiegen. Helmhersteller brachen ein. Eine Versicherungsgesellschaft kündigte an, Schäden durch „präsidiale Haarereignisse“ künftig aus sämtlichen Verträgen auszuschließen.
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Natürlich gibt es bereits Fanartikel. Für 499 Dollar verkauft Trumps Onlineshop die offizielle „Donald-Jong-un-Freiheitsperücke“. Sie besteht aus 100 Prozent patriotischem Kunststoff und wird laut Beschreibung „niemals vom Wind besiegt, höchstens taktisch umgruppiert“.
Für weitere 199 Dollar erhält man ein Echtheitszertifikat. Darauf bestätigt Donald persönlich, dass die Perücke „wahrscheinlich echt, möglicherweise limitiert und auf jeden Fall unglaublich teuer“ ist.
Bei seinen Kundgebungen tragen inzwischen Tausende Anhänger die neue Frisur. Von oben sehen die Veranstaltungen aus wie ein Parkplatz voller schwarzer Sofakissen. Einige Teilnehmer mussten mit Gabelstaplern aus ihren Autos gehoben werden, weil die Haare nicht durch die Türen passten.
Trump ist begeistert.
„Schauen Sie sich diese Menschen an! Wunderschöne Menschen. Alle haben meine Haare. Früher hatten sie ihre eigenen Haare, aber die waren nicht gut. Sehr traurige Haare. Jetzt sehen sie aus wie starke Führer. Einige von ihnen können nicht mehr nach links oder rechts schauen, aber das ist politische Konsequenz.“
Kritiker sprechen bereits von einem Personenkult. Trump widerspricht entschieden:
„Es ist kein Personenkult, wenn die Person fantastisch ist.“
Neue Regeln für die Demokratie
Mit der neuen Frisur scheint Trump auch Gefallen an weiteren nordkoreanischen Regierungsgewohnheiten gefunden zu haben. Pressekonferenzen sollen künftig deutlich effizienter ablaufen. Journalisten dürfen weiterhin jede Frage stellen – sofern sie lautet: „Herr Präsident, warum sind Sie so großartig?“
Auch Wahlen sollen vereinfacht werden. Auf dem Stimmzettel steht künftig nur noch Donald Jong-un. Darunter befinden sich drei Auswahlmöglichkeiten:
- Ja
- Sehr ja
- Größtes Ja aller Zeiten
Das Weiße Haus betont, dies sei keine Einschränkung der Demokratie, sondern eine „Verschlankung des verwirrenden Meinungsangebots“.
Außerdem plant Trump angeblich eine gigantische Statue von sich auf der National Mall. Sie soll 200 Meter hoch werden, aus vergoldetem Beton bestehen und über eine beheizte Frisur verfügen. Bei Dunkelheit sollen die Haare leuchten und feindliche Satelliten blenden.
„Andere Präsidenten bauen Bibliotheken“, erklärte Trump. „Sehr langweilig. Bücher! Niemand liest Bücher. Meine Statue wird einen Golfplatz, ein Steakrestaurant und einen Knopf haben, der Applaus abspielt. Das ist Bildung.“
Der historische Haarfrieden
Trotz aller Kritik könnte Donald Jong-un am Ende sogar Frieden bringen. Nicht durch Diplomatie. Nicht durch Verträge. Nicht durch gegenseitiges Vertrauen. Sondern durch die Erkenntnis, dass zwei Männer mit derselben Frisur einander unmöglich gleichzeitig auslachen können, ohne versehentlich in einen Spiegel zu schauen.
Vielleicht werden Trump und Kim beim Gipfeltreffen voreinanderstehen, sich schweigend betrachten und erkennen: Unter jedem politischen Machtanspruch steckt letztlich nur ein Mann, der seinem Friseur zu viel Entscheidungsgewalt gegeben hat.
Vielleicht tauschen sie Atomraketen gegen Lockenwickler.
Vielleicht wird aus dem Roten Telefon ein goldener Haartrockner.
Vielleicht beginnt der Weltfrieden nicht mit einem Handschlag, sondern mit der Frage: „Welches Gel benutzen Sie?“
Ich, Ronald Tramp, bleibe selbstverständlich an der Sache dran. Aus sicherer Entfernung. Mit Schutzbrille, Ohrstöpseln und einem Regenschirm. Denn niemand weiß, was geschieht, wenn Donald Jong-uns Frisur erstmals auf echten Gegenwind trifft.
Eines aber ist sicher: Donald Trump wollte immer Geschichte schreiben. Jetzt trägt er sie auf dem Kopf.
Sehr hoch. Sehr schwarz. Sehr stabil.
Make America Glänzend Again!

