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Ronald Tramp
Macht Meinung wieder Gross!

Parmesanbank übersteht Hitzewelle – Internet meldet Käse-Crash

Grafik: Käse-Crash? Ronald Tramp prüft den Parmesan-Euro

Das Netz ruft die große Parmesankrise aus, doch Ronald Tramp findet im italienischen Käse-Fort-Knox 500.000 Laibe in bester Verfassung – und entdeckt nebenbei die härteste Währung Europas.

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Meine Damen und Herren, ich muss Sie warnen: Die Lage ist ernst. Sehr ernst. Vielleicht sogar gerieben.

Im Internet ging die Meldung herum, Italien stehe vor der großen Parmesankrise. Hitzewelle! Käse in Gefahr! Finanzsystem bedroht! Menschen sahen bereits vor ihrem geistigen Auge, wie verzweifelte Italiener mit letzter Kraft über geschmolzene Käseräder klettern, während im Hintergrund die Europäische Zentralbank „Mamma mia!“ ruft.

Natürlich musste Ronald Tramp sofort ermitteln.

Ich bin nach Italien gereist, tief hinein in das, was Experten nur ehrfürchtig das Käse-Fort-Knox nennen. Dort lagern rund 500.000 Laibe Parmigiano Reggiano, Gesamtwert etwa 300 Millionen Euro.

Und wissen Sie was?

Sie sind noch da.

Alle.

Kalt.

Hart.

Finanziell vermutlich stabiler als manches Start-up.

Das Internet hatte bereits den Untergang ausgerufen, aber der Parmesan stand einfach herum und reifte weiter. Unglaublich professionelles Krisenmanagement. Kein Statement. Keine Pressekonferenz. Kein Hashtag. Einfach Käse.

Besonders bemerkenswert: Italienische Banken akzeptieren gereiften Parmesan tatsächlich als Kreditsicherheit.

Meine Damen und Herren, endlich ein Finanzsystem, das ich verstehe.

Sie gehen zur Bank und sagen:

„Ich brauche 50.000 Euro.“

Der Banker fragt:

„Was haben Sie als Sicherheit?“

Sie legen einen 40-Kilo-Laib auf den Tisch.

Kredit genehmigt.

So muss Wirtschaft funktionieren.

Nicht Bitcoins. Nicht komplizierte Derivate. Käse.

Käse hat Substanz.

Käse hat Gewicht.

Käse kann man notfalls essen.

Versuchen Sie das mal mit einer Staatsanleihe.

Ich habe deshalb sofort die Einführung des Hartkäse-Euro gefordert.

Ein Euro entspricht künftig exakt 12 Gramm gereiftem Parmesan. Die Zentralbank sitzt in einer Kühlhalle. Der Leitzins richtet sich nach dem Reifegrad. Zwölf Monate: vorsichtig. 24 Monate: solide. 36 Monate: Investment Grade.

Natürlich droht auch hier Spekulation.

Wenn TikTok morgen behauptet, Parmesan werde knapp, kaufen plötzlich Millionen Menschen Reiben.

Binnen Stunden steigen die Kurse für Hartkäseprodukte.

Dann kommt irgendein Finanzexperte ins Fernsehen und sagt Dinge wie:

„Wir sehen aktuell erhebliche Volatilität im Segment langfristig gereifter Milchderivate.“

Dabei meint er: Käse ist teuer geworden.

Genau das liebe ich an Finanzsprache. Man kann jeden Kühlschrank wie eine Investmentbank klingen lassen.

Ich empfehle deshalb allen Anlegern: Diversifizieren!

20 Prozent Parmesan.

20 Prozent Pecorino.

10 Prozent Mozzarella für Liquidität.

Und niemals alles in Gouda.

Zu weich.

Der angebliche Käse-Crash zeigt wieder einmal, wie moderne Panik funktioniert: Jemand postet etwas, alle teilen es, niemand prüft es, und fünf Minuten später glauben Menschen, die italienische Wirtschaft werde von einer überhitzten Käserinde gestürzt.

Aber Ronald Tramp hat nachgesehen.

Der Parmesan lebt.

Der Parmesan reift.

Der Parmesan hat mehr Reserven als manche Regierung.

Und falls das Finanzsystem wirklich kollabiert?

Dann habe ich wenigstens etwas zum Überbacken.

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Tags: Italien Hartkäse-Euro Käsebank Parmesankrise Parmesan Käse-Crash
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