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Putins Beliebtheit stürzt ab – Der Kreml sucht jetzt den Schuldigen im Himmel

Grafik: Putins Umfragewerte im Sturzflug

Russlands Präsident verliert laut einer staatlichen Umfrage überraschend deutlich an Zustimmung. Ronald Tramp berichtet exklusiv, warum plötzlich Drohnen, Raffinerien und sogar die Kreml-Statistiker nervös werden – und weshalb in Moskau inzwischen vermutlich selbst das WLAN unter Generalverdacht steht.

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Liebe Freunde,

es gibt schlechte Nachrichten.

Es gibt sehr schlechte Nachrichten.

Und dann gibt es Nachrichten, bei denen selbst die eigenen Statistiker plötzlich nervös anfangen zu husten.

Genau dort befindet sich Wladimir Putin derzeit.

Denn plötzlich passiert etwas, das im Kreml ungefähr so selten vorkommt wie ein Parkplatz direkt vor dem Regierungsgebäude.

Die offiziellen Umfragewerte sinken.

Nicht irgendwo.

Nicht heimlich.

Sondern sogar bei einem staatlichen Umfrageinstitut.

Das ist ungefähr so überraschend, als würde ein Restaurant seine eigene Suppe offiziell als "leicht verbesserungswürdig" bezeichnen.

Die Drohnen besuchen Russland

Die Ukraine greift weiterhin gezielt Raffinerien und Öllager an.

Russlands Luftabwehr schaut dabei stellenweise so überrascht aus wie ein Wecker, der plötzlich selbst verschlafen hat.

Jedes Mal heißt es anschließend:

"Alles unter Kontrolle."

Interessanterweise folgt auf diesen Satz meistens eine neue Rauchwolke.

Ich bin kein Militärexperte.

Aber wenn ständig irgendwo etwas explodiert, wirkt der Satz "Alles unter Kontrolle" irgendwann etwas optimistisch.

Ronald Tramps Luftverteidigungstest

Ich fragte einen Experten:

"Wie funktioniert eigentlich die russische Luftabwehr?"

Er antwortete:

"Grundsätzlich sehr zuverlässig."

"Wobei?"

"Beim Schreiben von Pressemitteilungen."

Ich musste kurz nachfragen.

Er nickte nur.

Mehr sagte er nicht.

Vermutlich aus Gründen der Selbstverteidigung.

Die Umfrage des Schreckens

Dann erschien die neue Befragung.

66 Prozent Vertrauen.

Minus fünf Punkte.

Innerhalb einer Woche.

Das klingt zunächst gar nicht dramatisch.

Bis man berücksichtigt, dass diese Zahlen aus einem staatlichen Institut stammen.

Mit anderen Worten:

Wenn sogar die offiziellen Zahlen schlechter werden...

...möchte man die inoffiziellen vermutlich lieber gar nicht kennen.

Die große Krisensitzung

Ich stelle mir den Kreml ungefähr so vor:

Berater:

"Herr Präsident..."

Putin:

"Ja?"

Berater:

"Die Umfrage..."

Putin:

"Sehr gut?"

Berater:

"...nicht ganz."

Putin:

"Wie nicht ganz?"

Berater:

"Sie ist etwas... realistischer ausgefallen."

An dieser Stelle dürfte irgendwo eine Teetasse sehr vorsichtig wieder abgestellt worden sein.

Wer ist schuld?

Natürlich begann sofort die Suche.

Nicht nach Lösungen.

Nach Schuldigen.

Vielleicht die Drohnen.

Vielleicht das Wetter.

Vielleicht der Westen.

Vielleicht Satelliten.

Vielleicht schlechte Laune.

Vielleicht mathematische Rundungsfehler.

Ich rechne fest damit, dass demnächst jemand erklärt:

"Eigentlich sind die Umfragewerte hervorragend. Die Prozentzeichen wurden lediglich falsch verstanden."

Ronald besucht die Statistikbehörde

Ich durfte exklusiv einen Blick hineinwerfen.

Die Mitarbeiter wirkten konzentriert.

Ein Mitarbeiter flüsterte:

"Wie viel Zustimmung hätten Sie denn gern?"

Ein anderer antwortete:

"Nicht zu wenig."

"Nicht zu viel."

"Gerade so viel, dass niemand Fragen stellt."

Ich war beeindruckt.

Selten wurde Mathematik so kreativ eingesetzt.

Das Problem mit den Raffinerien

In Russland merkt inzwischen nicht nur das Militär, dass etwas nicht rund läuft.

Auch Raffinerien.

Öllager.

Und Menschen, die plötzlich Rauchwolken dort sehen, wo eigentlich nur Industrieanlagen stehen sollten.

Es stellt sich heraus:

Wenn Infrastruktur ständig Schlagzeilen macht, wird Politik irgendwann mit bewertet.

Eine unangenehme Eigenschaft demokratischer wie autoritärer Systeme gleichermaßen.

Die Parlamentswahl

Im September wird gewählt.

Putin selbst steht zwar nicht auf dem Wahlzettel.

Aber seine Partei schon.

Das ist ungefähr so, als würde der Trainer behaupten:

"Ich spiele gar nicht."

Während die gesamte Mannschaft sein Trikot trägt.

Ronald Tramps Wahlprognose

Ich habe selbstverständlich eine exklusive Analyse erstellt.

Sollten die Umfragewerte weiter sinken, wird der Kreml vermutlich neue Maßnahmen beschließen.

Mögliche Vorschläge:

  • Drohnen erhalten Einreiseverbot.
  • Schlechte Nachrichten werden in "optimistische Zwischenfälle" umbenannt.
  • Raffinerien dürfen künftig nur noch an besonders diskreten Orten stehen.
  • Prozentzahlen werden auf patriotische Werte gerundet.
  • Rauch gilt offiziell als atmosphärische Dekoration.

Ich halte nichts davon für wahrscheinlich.

Aber ausschließen möchte ich ebenfalls nichts.

Das Protestproblem

Ein Viertel der Befragten hält Proteste inzwischen für möglich.

Im Kreml dürfte dieser Satz ungefähr denselben Effekt haben wie ein Feueralarm in einer Kerzenfabrik.

Man beginnt sofort hektisch zu überlegen.

Nicht unbedingt, warum Menschen unzufrieden sind.

Sondern wer den Alarm ausgelöst hat.

Ronald Tramps Exklusivinterview

Ich fragte einen Bürger:

"Sind Sie zufrieden?"

Er schaute sich erst nach allen Seiten um.

Dann flüsterte er:

"Kommt darauf an, wer fragt."

Ich nickte.

Das war vermutlich die diplomatischste Antwort des Tages.


Sinkende Umfragewerte sind in jeder Regierung unerquicklich.

Wenn sie jedoch sogar aus einem staatlichen Institut stammen, dürfte die Nervosität besonders groß sein.

Der Kreml wird nun vermutlich alles daran setzen, wieder bessere Schlagzeilen zu produzieren.

Ob das gelingt, bleibt abzuwarten.

Bis dahin rechne ich mit weiteren Pressekonferenzen, neuen Erklärungen und vermutlich mindestens einer offiziellen Untersuchung darüber, warum Prozentzahlen manchmal einfach nicht patriotisch genug aussehen.

Und sollte die Zustimmung weiter sinken...

...wird im Kreml wahrscheinlich bald eine neue Behörde gegründet:

Das Ministerium für optimierte Wirklichkeit und strategisch verbesserte Umfragewerte.

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Tags: Russland Umfrage Wladimir Putin Ukraine Drohnen Kreml
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