Cristiano Ronaldo schreibt WM-Geschichte, England verzweifelt an Ghana, der Iran kämpft mit Reisezeiten und Donald Trump plant bereits seinen großen Final-Auftritt. Ronald Tramp berichtet exklusiv von der verrücktesten WM des Planeten.
Ronald Tramp berichtet exklusiv von der größten Fußball-Offenbarung seit der Erfindung des Rasens.
Freunde, Fußballfans, Statistiker, Rekordbuch-Hersteller und Menschen, die Cristiano Ronaldo für einen Naturzustand halten: Es ist passiert. Wieder einmal.
Cristiano Ronaldo hat getroffen.
Und nicht nur irgendwie getroffen. Nein. Der Mann hat bei seiner sechsten Weltmeisterschaft ein Tor erzielt. Sechste! Andere Menschen schaffen es kaum, sechs Jahre lang dieselbe Zimmerpflanze am Leben zu halten. Ronaldo hingegen sammelt Weltmeisterschaften wie andere Leute Treuepunkte beim Bäcker.
Portugal zerlegte den überforderten WM-Neuling Usbekistan mit 5:0. Es war ungefähr so ausgeglichen wie ein Schachspiel zwischen einem Großmeister und einer Kartoffel.
Schon nach sechs Minuten war klar: Heute würde Ronaldo keine Lust auf Diskussionen haben. Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen den Kongo hatten Experten, Kommentatoren und vermutlich sogar einige portugiesische Goldfische begonnen, an ihm zu zweifeln.
Ein schwerer Fehler.
Denn wer Cristiano Ronaldo kritisiert, bekommt in der Regel zwei Dinge zurück:
- Tore.
- Eine Kamerafahrt direkt in sein Gesicht.
Nach dem Spiel schrie Ronaldo zweimal in die Fernsehkamera:
„ICH BIN ZURÜCK!“
Ein Satz, der inzwischen häufiger ausgesprochen wurde als „Bitte Passwort ändern“.
Und ehrlich gesagt: Er hatte allen Grund dazu.
Mit seinem Treffer wurde Ronaldo der erste Spieler der Geschichte, der bei sechs verschiedenen Weltmeisterschaften getroffen hat.
Sechs!
Historiker diskutieren bereits, ob Ronaldo früher heimlich bei der WM 1930 mitgespielt hat.
Archäologen untersuchen derzeit Höhlenzeichnungen, die verdächtig nach einem jubelnden Portugiesen aussehen.
Einige Wissenschaftler behaupten sogar, Ronaldo habe den ersten Ballkontakt der Menschheitsgeschichte persönlich durchgeführt.
Beweisen kann man das nicht.
Widerlegen allerdings auch nicht.
Während Portugal fröhlich Rekorde zerstörte, spielte sich parallel ein Drama ab, das man später vermutlich als „Die große englische Torflaute von Foxborough“ bezeichnen wird.
England gegen Ghana.
Favorit gegen Außenseiter.
Luxus-Offensive gegen Betonmischer.
Endstand?
0:0.
Null.
Niente.
Nada.
Gar nichts.
Harry Kane, Jude Bellingham, Declan Rice und die gesamte englische Starparade liefen gegen Ghanas Abwehr an wie ein Lieferwagen gegen eine mittelalterliche Burgmauer.
Thomas Tuchel stand an der Seitenlinie und gestikulierte so intensiv, dass einige Zuschauer glaubten, er würde einen Hubschrauber einweisen.
„Schnell! Schnell! Schnell!“, rief er.
Die Spieler hörten offenbar nur:
„Langsam! Vorsichtig! Vielleicht morgen!“
Je länger das Spiel dauerte, desto mehr verwandelte sich Englands Angriff in eine philosophische Diskussion über die Bedeutung von Raum und Zeit.
Harry Kane vergab eine Großchance.
Declan Rice vergab Chancen.
Andere Engländer vergaben ebenfalls Chancen.
Sogar die Latte bekam einen Ballkontakt.
Nur das Tor wollte partout nicht mitspielen.
Am Ende wirkte Ghana ungefähr so zufrieden wie jemand, der einen Tiger mit einem Regenschirm abgewehrt hat.
Doch damit nicht genug.
Die nächste WM-Groteske kam aus dem Lager des Iran.
Dort wurde verkündet, dass die Mannschaft künftig bereits zwei Tage vor dem Spiel in die USA einreisen dürfe.
Zwei ganze Tage!
Die Freude war grenzenlos.
Man stelle sich vor:
Andere Teams reisen Wochen vorher an.
Der Iran erhält nun großzügig 48 Stunden.
Die FIFA bezeichnet dies vermutlich als „verbesserte Rahmenbedingungen“.
Irans Trainer Amir Ghalenoei sprach bereits von der schwierigsten Ausgangslage des gesamten Turniers.
Und tatsächlich klingt es etwas kompliziert, wenn man praktisch direkt vom Flughafen zum Anstoß fahren muss.
Immerhin dürfen die Spieler inzwischen möglicherweise sogar einmal ausschlafen.
Ein Fortschritt.
Und dann gibt es natürlich noch den Mann, der selbst dann Schlagzeilen produziert, wenn er gar nicht auftaucht:
Donald Trump.
Die Fußball-WM in den USA läuft bereits seit Wochen.
Doch bislang hält sich der Präsident überraschend zurück.
Zumindest fast.
Denn FIFA-Chef Gianni Infantino bestätigte nun, dass Trump beim Finale persönlich den WM-Pokal überreichen wird.
Gemeinsam mit ihm.
Natürlich gemeinsam.
Denn warum sollte man dem Siegerteam einfach den Pokal geben, wenn man gleichzeitig Teil der Geschichte werden kann?
Bereits bei der Klub-WM hatte Trump für Verwirrung gesorgt, als er während der Siegerehrung einfach auf der Bühne stehen blieb.
Die Spieler von Chelsea blickten damals ungefähr so irritiert wie Menschen, die versehentlich auf eine Familienfeier geraten sind, auf der sie niemand kennen.
Diesmal dürfte das Finale noch spektakulärer werden.
Insider vermuten bereits mehrere mögliche Szenarien:
- Trump überreicht den Pokal.
- Trump hält eine spontane 45-minütige Rede.
- Trump erklärt sich selbst zum Ehrenstürmer.
- Trump fordert eine Verlängerung der WM um vier weitere Jahre.
- Trump wird versehentlich als Ersatzspieler eingewechselt.
Nichts davon wurde bestätigt.
Aber auch nichts dementiert.
So steht die Fußball-WM derzeit unter einem ganz besonderen Stern.
Ronaldo schreibt Geschichte.
England sucht das Tor.
Der Iran sucht Reisezeiten.
Und Trump sucht vermutlich bereits die beste Kameraeinstellung für das Finale.
Kurz gesagt:
Die WM liefert.
Und Ronald Tramp liefert die Wahrheit.
Die schönste Wahrheit.
Die größte Wahrheit.
Die rekordverdächtigste Wahrheit aller Zeiten.

