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Ronald Tramp
Macht Meinung wieder Gross!

Ronaldo verfehlt das Tor, Haaland seinen Namen

Grafik: Ronaldo ohne Zielwasser, Haaland ohne Namen

Cristiano Ronaldo kämpft gegen das Tor, Erling Haaland gegen einen Schreibfehler. Ronald Tramp berichtet über den ganz normalen WM-Wahnsinn.

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Freunde,

die Fußball-Weltmeisterschaft hat noch nicht einmal richtig begonnen, und bereits jetzt erleben wir Dinge, die selbst Hollywood-Autoren als „etwas zu unrealistisch“ abgelehnt hätten.

Portugal gewinnt knapp gegen Nigeria.

Cristiano Ronaldo schießt auf alles – außer aufs Tor.

Und Erling Haaland entdeckt auf seinem eigenen Trikot plötzlich einen völlig anderen Menschen.

Kurz gesagt:

Die WM läuft hervorragend.

Cristiano Ronaldo und die Jagd nach dem verschwundenen Zielwasser

Beginnen wir mit Portugal.

Die „Seleção das Quinas“ wollte in ihrer WM-Generalprobe eigentlich ein deutliches Signal an die Konkurrenz senden.

So nach dem Motto:

„Schaut her, wir kommen!“

Am Ende lautete die Botschaft eher:

„Wir kommen ... aber wir wissen noch nicht genau wohin.“

Der Gegner hieß Nigeria.

Eine Mannschaft, die bei der Weltmeisterschaft nicht einmal dabei ist.

Das ist ungefähr so, als würde man vor einer Formel-1-Saison gegen einen Linienbus testen und anschließend trotzdem Schwierigkeiten bekommen.

Im Mittelpunkt stand natürlich Cristiano Ronaldo.

41 Jahre alt.

Sechste Weltmeisterschaft.

Lebende Legende.

Eigene Wikipedia-Kategorie vermutlich bald inklusive Denkmalschutz.

Doch bei diesem Spiel wirkte CR7 zeitweise wie ein Mann, der versehentlich die falschen Kontaktlinsen eingesetzt hatte.

Bereits nach drei Minuten schoss er den Ball so weit über das Tor, dass Astronomen kurz ein neues Objekt im Sonnensystem meldeten.

Sieben Minuten später stand er frei vor dem Tor.

Freunde, freier wird man nur noch beim Parken auf einem leeren Feld.

Doch Ronaldo schob den Ball knapp vorbei.

Die Fans waren verwirrt.

Die Trainerbank war verwirrt.

Vermutlich war sogar der Ball verwirrt.

Portugals geheime Taktik: Alle Chancen für Ronaldo verschwenden

Danach ging es munter weiter.

Kopfball drüber.

Schuss drüber.

Noch ein Schuss drüber.

Noch ein Kopfball drüber.

Irgendwann begann ich zu glauben, Ronaldo teste heimlich die Stabilität der Stadiondächer.

Pedro Neto erzielte schließlich das 1:0.

Nigeria glich aus.

Portugal zitterte.

Und Cristiano produzierte weiterhin Chancen in industriellem Maßstab.

Wenn Torchancen eine Währung wären, hätte Ronaldo an diesem Abend Elon Musk überholt.

Doch erst Francisco Conceição erlöste die Nation mit dem 2:1.

Ganz Portugal atmete auf.

Und Ronaldo vermutlich auch.

Denn man kann viele Dinge erklären.

Eine Niederlage.

Ein Unentschieden.

Aber einen Hattrick an vergebenen Großchancen gegen einen Nicht-WM-Teilnehmer? Das wird schwierig.

Norwegen präsentiert den wahrscheinlichsten WM-Foto-Fehler aller Zeiten

Doch dann kam Norwegen.

Und Freunde, was dort geschah, ist Kunst.

Die Norweger wollten ein schönes Mannschaftsfoto machen.

Jeder Spieler sollte das Trikot seines Jugendvereins tragen.

Eine wunderbare Idee.

Herzlich.

Emotional.

Sympathisch.

Bis jemand bemerkte:

Erling Haaland heißt plötzlich Höyland.

Ja.

Auf dem Trikot des berühmtesten norwegischen Fußballers stand schlicht der falsche Name.

Freunde.

Das ist ungefähr so, als würde man auf die Mona Lisa „Monika“ schreiben.

Oder Lionel Messi versehentlich als „Metti“ vorstellen.

Oder mich Ronald Trump nennen.

Moment.

Vergesst das letzte Beispiel.

Haaland nimmt es gelassen

Das Beste daran?

Haaland lachte einfach.

Er grinste und sagte sinngemäß:

„Sie haben mich verwechselt.“

Das zeigt eine bemerkenswerte Gelassenheit.

Andere Superstars hätten wahrscheinlich eine Pressekonferenz einberufen.

Drei Anwälte engagiert.

Und eine Dokumentation auf Netflix angekündigt.

Haaland dagegen lachte.

Wahrscheinlich weil er weiß:

Wenn man jede Woche Tore schießt wie ein Videospiel-Charakter, darf man sich gelegentlich auch einen falschen Namen leisten.

Die größte Bedrohung Frankreichs heißt offenbar Schreibfehler

Norwegen ist übrigens zum vierten Mal überhaupt bei einer Weltmeisterschaft dabei.

Und plötzlich wirkt die Mannschaft gefährlicher denn je.

Sie haben Haaland.

Sie haben Ødegaard.

Sie haben Talent.

Und sie haben offenbar Menschen, die Namen auf Trikots schreiben.

Wobei letzteres aktuell noch die größte Schwachstelle sein könnte.

Frankreich sollte jedenfalls aufpassen.

Nicht vor Norwegens Angriff.

Sondern vor dem nächsten Teamfoto.

Die wahre Erkenntnis dieser WM

Am Ende dieses Fußballtages bleibt eine wichtige Erkenntnis:

Portugal besitzt einen der größten Stürmer aller Zeiten, der momentan gegen das Tor kämpft.

Norwegen besitzt einen der besten Stürmer der Gegenwart, dessen eigener Name gegen die Druckerei kämpft.

Und die Weltmeisterschaft hat gerade erst begonnen.

Wenn das Niveau gehalten wird, erwarte ich bis zum Finale mindestens:

– einen Torwart mit falschem Passfoto,

– einen Schiedsrichter mit GPS-Fehler,

– drei tierische WM-Orakel,

– und einen VAR, der versehentlich Schach analysiert.

Euer Ronald Tramp.

Der einzige Sportreporter der Welt, der inzwischen überzeugt ist, dass bei dieser WM selbst die Trikots mehr Überraschungen liefern als manche Mannschaften.

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Tags: WM 2026 Fußball Norwegen Portugal Cristiano Ronaldo Erling Haaland Nigeria
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