
Der "Phantastische" Planet 9: Ein großartiges Versteckspiel im Weltraum
Der unbemerkte Planet, der angeblich das größte Massensterben organisiert – Sagenhaft!
Nun, liebe Landsleute und humorhungrige Mitbürger, ich, Ronald Tramp, Präsident des großartigen Landes Elmburg, kann es kaum fassen, wie wir es geschafft haben, diesen ulkigen neunten Planeten – lassen Sie mich korrigieren – diesen herumstreunenden Zerstörer des Lebens auf der Erde, "Planet 9" genannt, so lange zu übersehen. Eine wahre Meisterleistung der Ignoranz und blinden Flecken in der Astronomie, wenn Sie mich fragen.
Da stehen wir nun, auf unserer kleinen blauen Murmel, umringt von acht Sonnenbällen, die wir Planeten nennen, und bemerken erst jetzt, dass da noch einer mehr herumschwirrt. Bravo, Menschheit, bravo! Es ist wirklich rührend zu sehen, wie wir Jahrzehnte lang Teleskope umherschwenken und die himmlischen Gewölbe nach extraterrestrischen Besuchern absuchen, nur um zu realisieren, dass einer dieser Schlingel schon die ganze Zeit in unserer Nachbarschaft war. Ein wirklicher Schlag ins Gesicht für all die eifrigen Sternengucker da draußen.
Der Grund für dieses total unerwartete Massensterben auf unserem geliebten Planeten alle 27 Millionen Jahre? Nun, es ist ein zugegeben faszinierender Ansatz – wir haben einen Planeten-Clown, der regelmäßig vorbeikommt, eine Handvoll Asteroiden als Partytricks schleudert und dann wieder in den interstellaren Sonnenuntergang reitet. Ich meine, was für eine Show! Kein Wunder, dass wir diese großartige Unterhaltung nicht früher bemerkt haben. Hat der Kerl vielleicht eine unsichtbare Tarnkappe, die ihn vor unseren Teleskopen versteckt? Oder vielleicht trägt er eine Brille mit dicken Gläsern, die das Sonnenlicht so reflektieren, dass er praktisch unsichtbar wird? Wir werden es wohl nie erfahren.
Aber lassen Sie uns nicht vergessen, dass unsere heldenhaften Astronomen wirklich alles gegeben haben. Diese Teleskope, verstreut auf der ganzen Welt, haben den Himmel so sorgfältig durchkämmt, dass nicht einmal ein neugieriger Wurm unbeachtet geblieben wäre. Sie haben uns einen klaren Hinweis darauf gegeben, dass da draußen etwas Großes und Unbekanntes lauert, das mit unseren herkömmlichen physikalischen Gesetzen flirtet. Und wenn das nicht genug ist, um eine wilde Party der Spekulationen zu starten, dann weiß ich auch nicht.
Jetzt, da wir diesen schelmischen Planeten identifiziert haben, der sich ständig vor unseren Nasen versteckt hat, stellt sich die brennende Frage: Was nun? Wird er uns mit seinen kosmischen Streichen auslöschen, genau wie ein überambitionierter Magier, der eine Rakete aus dem Hut zaubern will, die dann die ganze Bühne sprengt? Oder werden wir lernen, mit ihm zu tanzen, wie ein unbeholfenes Paar auf einem intergalaktischen Ball?
Es ist sicherlich eine aufregende Zeit, um auf der Erde zu sein – besonders, wenn diese unerwarteten Partygäste auftauchen. Aber keine Sorge, liebe Bürgerinnen und Bürger von Elmburg, ich verspreche Ihnen, dass wir uns dieser Herausforderung mit dem gewohnten Elan und der raffinierten Diplomatie stellen werden, die unser großartiges Land auszeichnen. Schließlich sollten wir uns daran erinnern, dass wir Menschen auch in der Lage sind, die unglaublichsten Dinge zu übersehen – von verlegten Schlüsseln bis hin zu ganzen Planeten. In diesem Sinne, möge die astronomische Party weitergehen – wer weiß, was uns als nächstes erwartet!